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 Gemeinschaftsraum Slytherin

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BeitragThema: Gemeinschaftsraum Slytherin   Di Mai 26, 2015 11:16 am

das Eingangsposting lautete :

   Gründer: Salazar Slytherin
   Wappen: Silberne Schlange auf Grün
   Hausfarben: Silber / Grün 
   Hauslehrer: Prof. Severus Snape
   Hausgeist: Blutiger Baron

Der Slytherin-Gemeinschaftsraum und die Schlafsäle der Schüler befinden sich in einem der Kerker hinter einer Steinwand. Er liegt unter dem See und das Licht schimmert leicht grün. An dem Karmin stehen bequeme grün/braune Sessel und an den Wänden hängen Portraits von großen Zauberern der Geschichte. Der Schlafsaal der Mädchen ist die Treppe links hinauf und der Schlafsaal der jungen die Treppe rechts hinauf. Wenn ein Junge zu den Mädchen, oder ein Mädchen zu den Jungen möchte, ist das nicht möglich, denn die Treppen wurden verzaubert jeden hinunter rutschen zu lassen, der dort nicht hinein gehört. Derselbe Zauber ist auch in den anderen Gemeinschaftsräumen zu finden.
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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum Slytherin   Mo Apr 03, 2017 7:21 pm

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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum Slytherin   Mo Apr 10, 2017 7:32 pm

June Clarence

June war froh, dass jetzt nachmittags nicht so viel im Gemeinschaftsraum los war. Kaum ein Slytherin war hier, die meisten hatten sich in Gruppen zusammengeschlossen und genossen den unterrichtsfreien Tag. Nun, das würde die junge Schülerin auch tun, wenn sie das nicht am liebsten machen würde, während sie hier still und am besten unerkannt in einem Stuhl versinken würde. Das Grün um sie herum beruhigte sie ein wenig, und auch wenn es immer hieß, dass Slytherin einenn schlechten und ungemütlichen Gemeinschaftsraum erwischt hatten, so war sich June sicher, dass das nicht stimmte. Die kleine Brünette mochte es, dass sie den schwarzen See beobachten konnte, sie mochte es auch, wie die ganze Atmosphäre hier etwas Mystisches hatte. Es regte ihre Fantasie ein wenig an. Tief in ihre Robe gehüllt kuschelte sie sich in den grünen Sessel und schloss die Augen. Sie hoffte einfach, dass niemand kommen würde, und wenn doch, müsste sie denjenigen doch nicht unbedingt mit ihrer Anwesenheit stören. Vielleicht schaffte sie es ja auch unauffällig genug zu sein, um nicht aufzufallen. Manchmal ließen die Schüler die interessantesten Gespräche in ihrer Nähe zu, einfach weil sie ganz still in einer Ecke kauerte und sich nicht bewegte. Nicht, dass sie absichtlich lauschen würde, nein, niemals, und sie würde sich auch sofort dafür entschuldigen, aber es war einfach faszinierend die Menschen zu beobachten; ihre Gestik, die Gesichtsausdrücke, auch einfach wie sie auf das reagierten was gesagt wurde oder wie sie sich verhielten, wenn sie jemanden nahe glaubten. Eine weitere Sache, die sie an Slytherin so sehr mochte, war die Schlange. June liebte Schlangen über alles, so war es auch kein Wunder, dass ihr Patronus dies widerspiegelte. Allerdings war ihre Liebe für die Reptilien nicht der Grund, weshalb sie in dem Haus gelandet war, das wäre einfach nur eigenartig. Manchmal wünschte sie sich, sie könne Parsel sprechen und verstehen, sodass sie mit den faszinierenden Kreaturen reden könnte. Aber Parsel war nun mal unglaublich selten und so verblieb der kleinen June nur das Hoffen und Träumen. Auch wenn sie sich das selbst oft einfach nicht zu tun traute, immerhin war Hoffnung nur eine Illusion und Träume blieben ewig Träume.
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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum Slytherin   Di Apr 18, 2017 6:13 pm



Adrián war noch ziemlich lange in der Bibliothek geblieben. Zwar waren seine interaktiven Gesten auf einem Minimum geblieben und das obwohl eine sehr gutaussehende Ravenclaw anwesend gewesen war, doch das Buch, welches er gelesen hatte, hatte seine Aufmerksamkeit vollkommen für sich beansprucht. Flüche.... ein Thema der dunklen Seite, doch ein sehr vielversprechendes. Und ein mächtiges. Kurz war da ein Hauch seiner zweiten Seite, die in ihm hoch kroch, die nach Macht noch mehr lechzte als er, doch er schaffte es sie zu unterdrücken. Sie wieder zurück in seinen Käfig in seinem Inneren zu sperren. Zum Glück. Jetzt lag er jedenfalls auf seinem Bett in seinem Zimmer und dachte über die Dinge die er nun neu gelernt hatte nach. Die unterschiedlichsten Flüche, sowie ihre Auswirkungen. Seine Lippen formten die Zauberformeln, egal wie gefährlich oder verboten sie waren und dabei grinste er. Nach einer gewissen Weile und nachdem er alle neu gelernten Dinge noch einmal wiederholt hatte, setzte er sich auf, schlüpfte in seine Schuhe und begab sich dann hinunter in den Gemeinschaftsraum. Es war ungewöhnlich still für einen Nachmittag im Winter, doch die meisten waren wohl mit Dingen wie dem Weihnachtsball beschäftigt und liefen durch die Gänge der Schule auf der Suche nach einem Partner. Fast ein wenig erbärmlich waren die Mädchengruppen die hinter Jungs herhuschten. Und auch die Jungs, die nicht den Mut hatten ein Mädchen zu fragen . Äußert peinlich. Er war da anders, er könnte wenn er wollte jede haben. Doch sein Interesse war im Moment nicht in diesem Gebiet angesiedelt. Lieber lernte er neue Dinge. Lernte neue Sprüche und Techniken. Irgendwann würden sie ihm schon nutzen, und dann wenn dieser Zeitpunkt gekommen war, könnte er sich endlich von seiner Familie loslösen, für immer aus dem Schatten seines Bruders heraustreten. Dann würde keiner mehr von ihm als dessen kleiner Bruder sprechen. Es würde keiner mehr wagen. Langsam lies er sich auf der dunkelbraunen Couch, welche mit grün gepolstert war nieder. Ach wie er doch diesen Tag herbeisehnte. Da entdeckte er auf einmal ein kleines Mädchen in einen der Sessel gekauert. Er kannte sie. Nicht gut und ob man von kennen sprechen konnte war auch fraglich, wenn man sich nur des Namen und der Existenz einer Person bewusst war. Doch soviel wusste er: Ihr Name war June. Ihre langen braunen Haare fielen ihr leicht in ihr Gesicht und sie schien trotz ihrer eigentlich normalen Größe, klein und zerbrechlich. Wie eine Elfe der nur ein Hauch die Flügel brechen könnte. Vorsichtig stand er auf und ging auf sie zu und blieb dann vor ihr stehen. Sein Blick war freundlich und zeigte nichts von den machtgierigen Gedanken, die ihn zuvor eingenommen hatten. „Und bist du auch allein?“ Er lächelte sie an. Irgendwas an ihr hatte seine Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Vielleicht war es ihr hilfloser Anblick oder aber was wahrscheinlicher war, der wachsame Blick der von ihren Augen ausging und die Umgebung abzutasten schien.

Angesprochen: June
Erwähnt: June, Raven, Álvaro, seine Familie
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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum Slytherin   Di Apr 25, 2017 3:14 pm

June Clarence

June war tief in ihren Gedanken vergraben, als sie da auf dem Sessel saß und gegen den schwarzen See starrte. Es behagte ihr nicht so recht, dass jetzt eine Zeit lang kein Unterricht stattfinden würde. Nicht, weil sie etwa so gerne in den Schulbüchern stöberte, auch wenn sie das ab und zu tat, sondern zu einem Hauptteil, dass es sie ablenkte. Jetzt, wo sie freigestellt war und tun konnte, was sie wollte, fühlte sie eine gewisse Hilflosigkeit. Ohne Beschäftigung kamen die Gedanken in sich auf, sie erinnerte sich, dass sich kaum einer mit ihr beschäftigen würde. Selbst das Beobachten von anderen machte ihr keine Freude, zumal die meisten damit beschäftigt waren, sich Partner für den Ball zu suchen oder ähnliches in die Richtung. June hatte kein Interesse daran, den Ball zu besuchen, und mit wem würde sie auch hingehen? Wenn man ehrlich war, dann fürchtete sie sich beinahe davor – so viele Menschen gedrängt in einen Raum und dann auch noch laute Musik und überall Lichter und Deko und… Allein das Denken daran brachte die kleine Slytherin fast dazu in Tränen auszubrechen, sie hasste Reizüberflutungen. Aber sie konnte sich hier nicht die Blöße geben, einfach hemmungslos und auch scheinbar grundlos anzufangen zu weinen – ganz besonders nicht, wenn gerade jemand den Gemeinschaftsraum betrat. Von den Schlafzimmern der Jungen bewegte sich ein junger, blonder Bursche über den Boden, er selbst wirkte ähnlich in Gedanken wie sie. Er kam ihr bekannt vor, als er sich so auf die Ledercouch fallen ließ und sie ihn unablässig hinter ihren Haaren versteckt anstarrte. Selbst jetzt, wo sie Freizeit hatten, trug sie noch immer ihre Uniform, ja selbst die Robe hing ein wenig sackförmig an ihrem zarten Körper. June fand, dass sie in der Uniform furchtbar aussah, ganz anders als der Junge, der nun allein mit ihr im Gemeinschaftsraum war. Sein kaum merkbares abwesendes Lächeln und die hellen Haare machten einen schönen Kontrast zu den kalten Hausfarben der Slytherins und irgendwie hatte sie das Gefühl, dass er genoss worüber er eben nachgedacht hatte. Plötzlich fiel ihr ein, woher sie ihn kannte. Abgesehen davon, dass man sich als Hausgenossen ab und zu im Gemeinschaftsraum sah, besuchten sie beide den Bücherclub. Daher war ihr auch die wissensbegierige Natur des Jungen bekannt und vor allem schien sich endlich ein Name in ihrem Kopf gebildet zu haben. Ihre erbsengrünen Augen musterten ihn weiter von oben bis unten, als sie bemerkte, dass er sie anzusehen schien. Ein wenig unwohl fühlte sie sich dann doch, als sein Blick weiterhin auf ihr lag. Sofort suchte sie irgendwas an sich, das heute besonders auffällig war. Sie wusste ja, dass sie nicht das ansehnlichste Mädchen war, aber so schlimm, dass man nicht den Blick abwendete? Vielleicht hatte sie etwas in den Haaren oder ihre Robe saß schief, oder vielleicht lag es an ihrem Gesicht? Die Fragen strömten durch ihren Kopf und sie dachte gar nicht erst daran, dass er vielleicht auch gerne Menschen beobachten könnte, oder dass andere sich ebenfalls fühlten wie sie gerade, wenn June selbst still neben jemandem saß und diesen anstarrte. Allerdings blieb ihr fast das Herz stehen, als der Slytherin schließlich aufstand, und sich langsam auf sie zu bewegte. Normalerweise blieb sie alleine, normalerweise musste sie auf andere zugehen um deren Aufmerksamkeit zu bekommen, und da sie es nicht tat, blieb sie unerkannt und ungewollt. Schließlich stand er allerdings vor ihr, und auch wenn nichts Bedrohliches von ihm ausging, zogen sich ihre Augen ängstlich weiter in die Höhlen zurück und ließen ihre Augenringe nur noch schöner aus dem Gesicht schimmern. Seine Freundlichkeit beäugte sie erst ein wenig misstrauisch, aber sie versuchte sich endlich zusammenzureißen. Bevor sie etwas sagte, nickte sie erst mal, aus Angst nichts anderes herauszubringen, als ein Geräusch, das dem eines Meerschweinchens ähnelte. Sie räusperte sich kurz und lächelte dann unbeholfen zu ihm hoch. „Du auch?“, erwiderte sie und kam sich sofort wieder dumm vor. Natürlich ist er auch alleine. Oder siehst du hier noch jemanden? Sie konnte gerade noch verhindern, dass ihr eine Entschuldigung über die Lippen rutschte, und kaschierte das stattdessen mit einem zaghaften Gähnen. „Tut mir leid“, platzte es aus ihr heraus. Was musste sie auch so unhöflich sein und in Anwesenheit anderer gähnen. „Du bist Adrián, oder?“ Langsam wurde es unheimlich, wie viel sie redete und beinahe hätte sie sich für diese Frage auch wieder entschuldigt.

Angesprochen: Adrián Dominguez;
Erwähnt: Adrián;
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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum Slytherin   Mi Apr 26, 2017 6:14 pm



Adrián merkte wie sein Gegenüber sich leicht zurückzog. Sie war schüchtern und er hatte noch keine großen Gespräche mit ihr geführt. Sich wenn dann nur kurz mit ihr unterhalten. Er musterte sie noch einmal, nun aus der Nähe. Ihre braunen langen Haare hingen ihr leicht in ihr Gesicht und verdeckten ihre Augenringe, welche sich markant unter ihren grünen Augen abzeichneten. Ihre Schuluniform war ihr leicht zu groß, was sie kleiner erscheinen lies. Wie eine Elfe... Der Vergleich schien für ihn sehr passend. Doch trotzdem schien ihr Aussehen, jeder dieser kleinen Makel von den Augenringen bis hin zu der zu großen Schuluniform, auf eine ungewöhnliche Art und Weise zu harmonieren. Auf ihr „Du auch?“ hin nickte er kurz. Auf einmal gähnte das Mädchen und aus Reflex entlockte sie so auch ihm ein Gähnen. Ihre sofortige Entschuldigung lies ihn grinsen. „Ist schon okay.“ Als sie dann fragte ob er nicht Adrián sei, nickte er erneut. „Genau der bin ich. Und du musst June sein. Du bist ja auch im BücherClub, oder?“ Dass sie ihn nicht fragte, ob er der Bruder von Álvaro sei oder der Kleine der Dominguez machte sie unheimlich sympathisch für ihn. Außerdem schien sie anders zu sein, als die anderen. Sie schien auf eine ganz besondere Art und Weise anders. Sowie eine kleine weiße Rose in einem Meer aus roten Rosen. Unscheinbar aber doch unverwechselbar und einzigartig.

Angesprochen: June
Erwähnt: June, Álvaro

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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum Slytherin   So Jun 04, 2017 5:26 pm

June Clarence


June merkte schnell, dass ihre eigenen Taten Einfluss auf ihr gegenüber hatten. Sie gähnte, er gähnte. Natürlich, sie wusste, dass es galt, gähnen sei ansteckend, und, dass dies wohl irgendein psychologischer Effekt war, aber dennoch fühlte sie sich dadurch ein wenig mit ihm verbunden. Sie lächelte leicht unsicher, als er meinte, es sei schon okay und versuchte weiter der Unterhaltung zu folgen um sich nicht von Nichtigkeiten ablenken lassen zu müssen. „Uh…“, sie sah kurz weg. Er hatte sie wohl erkannt, sie war anscheinend doch auffällig genug gewesen, dass Adrián irgendwo ihren Namen aufgeschnappt hatte. Zögerlich nickte sie. „Ja. Du erinnerst dich an mich…?“ Sie versuchte daran zu denken, wann sie denn jemals mit ihm gesprochen hatte, und das ganze summierte sich auf vermutlich ein paar Minuten. Anscheinend schien dieser Junge sich auch gerne mit seiner Umgebung zu befassen, ansonsten wäre sie ihm vermutlich nicht einmal aufgefallen. „Wieso bist du nicht da draußen und, uh… suchst dir jemanden für diesen Weihnachtsball?“, fragte sie und ihre Stimme wurde immer leiser. Sie merkte selbst, dass das ganze ziemlich rüde klang und nervös strich sie sich die Haare aus dem Gesicht. „Nicht, dass ich dich loswerden will, ich eh… ich wundere mich nur“, stammelte sie leise, „Aber vielleicht hast du schon wen und musst dir darüber keine Sorgen machen…“ June redete sich immer weiter hinein und langsam spürte sie, wie ihr ganzes Gesicht rot wurde. „Also… eh.. ich meine nicht, dass du aussiehst wie jemand, der sofort den erstbesten schnappst, den du bekommst. Und eh.. also, nicht dass du das nicht könntest, du bist durchaus hübsch genug und.. ach… mhhg.“ Ihre Stimme brach ab und June vergrub ihr Gesicht in den Händen. Zwischen den ganzen Haaren und den Fingern nuschelte sie ein heiseres „Tut mir leid“ und versuchte sich durch atmen zu beruhigen. Das machst du gut, June. Verjage die Person, die von selbst mit dieser traurigen Gestalt von dir selbst reden will.
Angesprochen: Adrián Dominguez;
Erwähnt: Adrián;
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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum Slytherin   So Jun 04, 2017 8:23 pm



Er nickte, als sie ihn fragte, ob er sich an sie erinnere. Lächelnd beobachtete er wie sie in ihren Gedanken versank und erst ein paar Minuten später wieder zu sprechen begann. Ihre Stimme wurde zwischen ihren Worten immer wieder leiser und ihre zarten Finger fuhren öfters nervös durch ihr Haar um dieses aus ihrem Gesicht fernzuhalten. Sie redete und er hörte ihr zu, und während diesem Vorgang erschien ein leichter Rotschimmer auf ihrem Gesicht und am Ende als ihre Stimme versiegte, vergrub sie ihr Gesicht in ihren Händen, unter ihren Haaren und flüsterte ein leises „Tut mir leid.“ Der ältere Slytherin blickte sie an. Irgendwie wirkte sie so süß hilflos, wie sie da vor sich hinstammelte um dann am Ende in einer Entschuldigung endete. „Ich habe noch niemanden. Aber im Moment gibt es für mich Dinge, die interessanter sind als der Weihnachtsball. Außerdem grenzt es schon an eine gewisse Erbärmlichkeit, wie manche Jungen Mädchen nachrennen, sich hinter Ecken verstecken nur um sich am Ende nicht zu trauen. So etwas habe ich bestimmt nicht nötig. Und zu deiner Entschuldigung: Neugierde ist keine Schande.“ Er lächelte. Es war für ihn eine angenehme Abwechslung sich mal wieder mit jemandem zu unterhalten der ihm irgendwie ähnlich war. Ähnlich.... war ihm dieses braunhaarige zarte zerbrechliche Geschöpf tatsächlich ähnlich? Er wusste nicht woher dieser Gedanke kam oder ob er stimmte, doch irgendwie fühlte er sich von ihr auf eine seltsame Art und Weise verstanden.

Angesprochen: June
Erwähnt: June

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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum Slytherin   Fr Jun 09, 2017 5:37 pm

June Clarence
June war wirklich überrascht, als Adrian tatsächlich nickte. Natürlich, er musste sich an sie erinnern, außer ihr Name wäre irgendwo an ihre Stirn geschrieben, ohne dass es ihr aufgefallen wäre, aber dennoch - normalerweise hielt sie sich so weit im Hintergrund, dass man leicht vergessen konnte, sie existiere. Und daran hatte sie sich auch gewöhnt, das war ihr oft einfach viel lieber. Wenn die Lehrer die einzigen waren, die noch wussten, wer die kleine Stimme Slytherin in ihrer Klasse war, musste sie sich nicht groß mit sozialen Kontakten herumschlagen, auch wenn selbst dies manchmal etwas entspannendes hatte. Es war nicht so, dass June ungern mit anderen redete, nein, sie konnte es nur nicht leiden, dass sobald sie den Mund öffnete und die heisere kratzige Stimme ihre Lippen verließ, sie es schaffte innerhalb kürzester Zeit, Hass, Abneigung, Mitleid oder einfach pure Verwirrung hervorzurufen. June war nun einfach nicht jemand, mit dem man normalen Smalltalk führen konnte, ohne, dass es schnell seltsam wurde. Das war der Grund wieso sie sich von anderen fernhielt, und die taten es ihr dann ebenso gleich. Kaum jemand konnte sie wirklich leiden - so zumindest bildete sie sich das fest ein. Vermutlich war das ein Resultat ihrer leicht verzerrten Wahrnehmung. Als sie glaubte, eine Tirade zu hören, nachdem Adrian zu sprechen begann, wunderte sie sich noch mehr, als er begann zu erzählen was er dachte. "Was ist denn interessanter?", fragte sie heiser und lugte vorsichtig zwischen den Fingern und dem Haargewirr hervor. Es musste erbärmlich ausgesehen haben, und wenn June sich mit Horrorfilmen der Muggel ausgekannt hätte, wäre in ihrem Kopf bestimmt eine Parallele zu einer sehr traurigen und in sich gekehrten Samara aufgetaucht. So aber hielt sie sich lediglich für einen fasrigen Wischmop mit dürrem Stiel, der in einem Stuhl verschwand. Vor allem musste es hunderte von Dingen geben, die jetzt interessanter als June waren, ein gutes Buch, Gespräche mit Freunden, vielleicht auch einfach nur stummes Sitzen und auf den nächsten Tag warten. Und besonders als Adrian erwähnte, dass Neugierde keine Schande wäre, blickte sie mit den erbsengrünen Augen auf. Es war einfach die Schlichtheit dieser Worte, die der blonde Slytherin so selbstverständlich sagte. Sie bewunderte seine Sicherheit, er wusste genau was er sagen wollte und tat das auch. Er schien das Prinzip von 'Zuerst denken, dann reden' zu beherrschen, ganz im Gegensatz zu ihr, die ja schon vorhin bewiesen hatte, dass sie es schaffte, eine einfache Frage in einen Schwall aus Entschuldigungen und Verbesserungen zu verwandeln. Selbst sein Lächeln war weitaus charmanter als ihres. Nun, vielleicht lag es daran, dass June nicht wirklich oft lächelte und besonders, weil sie es nicht leiden konnte. Es passte einfach nicht zu ihr und irgendwie wirkte es auf ihrem Gesicht auch deplatziert, dennoch wollte sie ihn aus Höflichkeit nicht einfach so dastehen lassen. Ein wenig unbeholfen versuchte sie zurückzugrinsen. Und sofort war sie froh sich selbst damit nicht sehen zu müssen. Mit einem Mal kam ihr ein vollkommen unzusammenhängender Gedanke in den Kopf. Wie alt war Adrian eigentlich? Er war älter als sie, das wusste sie, aber wie viel? Zwei Schulstufen? Eine? Drei? Normalerweise ließ sich sowas recht leicht aus Größe und verhalten herauslesen, außerdem merkte sich June solche Dinge, aber bis jetzt hatte sie es vergessen. Und zu fragen traute sie sich erst recht nicht. Also versuchte sie angestrengt, selbst darauf zu kommen. Immerhin wollte sie nicht wie eine Verrückte rüberkommen, die vollkommen unzusammenhängende und irrelevante Dinge wusste.

Erwähnt: Adrián Dominguez
Angesprochen: Adrián
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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum Slytherin   Mo Jun 12, 2017 9:33 am



„Was ist denn interessanter?“ Ihre Stimme war heiser, doch ihre Augen blickten ihn neugierig durch das Haargewirr an. „Ich lese im Moment ein Buch über Flüche – ein sehr interessantes Thema indem man sehr viel lernen kann.“ Und es versprach einem einfach Macht. Und um diese zu bekommen, zu besitzen würde er viel tun. Kurz wurden seine Gedanken von denen seiner zweiten Persönlichkeit durchkreuzt, doch es war nur ein kurzes Auftreten, nichts Langwährendes. Als er sah, dass June kurz grinste, lächelte er sie an. „Du kannst ja doch lächeln.“ Es war eine gewisse Freude in seiner Stimme zu vernehmen und sein Tonfall verriet nichts über die zweite Gestalt die in ihm hauste. Er war nach außen nur er. Adrián Dominguez. Der kleine Bruder von Álvaro und Frauenverführer. Ein gut aussehender junger Mann mit eigentlich recht guten Noten. Mehr sah man von außen nicht. Keiner sah den Schatten, der in seinem Käfig im Inneren um die Kontrolle kämpfte. Keiner kannte die Mühen die mit dem er sein verbunden waren. Und das war gut so. Und die kleine Gestalt vor ihm, schien ihn zu mögen. So auf eine eigene Art. Ob sie sich auch für das Erlernen neuer Dinge interessierte? Immerhin war sie auch Teil des BücherClubs und las infolgedessen sicher auch sehr gerne. Doch Geschichten und Wissensbücher waren nun doch noch mal etwas verschiedenes. Beides war faszinierend. Sowohl das was schwarz auf weiß, die Realität widerspiegelte, als auch das was einen von der Realität forttrug und einem ganz seinen Gedanken und seiner Phantasie überließ.

Angesprochen: June Clarence
Erwähnt: June

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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum Slytherin   Di Jul 04, 2017 12:09 pm

June Clarence

Junes Augen glitzerten leicht interessiert, als Adrian vor ihr zu erklären begann, was ihn mehr faszinierte, als Mädchen zum Ball zu fragen. Ihr fiel sofort auf, wie sich sein Gesicht dabei leicht veränderte, ein wenig weicher wurde, als würde er von einer geliebten Sache sprechen, und doch irgendwie auf seltsame Art und Weise etwas dunkler. Sie konnte es nicht genau beschreiben, und wusste erst recht nicht was es bedeutete oder was sie davon zu halten hatte, aber sie tat es als nicht so wichtig ab und konzentrierte sich mehr auf seine Worte als auf sein Gesicht. "Oh, das klingt aber...", sie suchte nach dem richtigen Wort, denn 'gefährlich' wollte sie nicht verwenden, um nicht irgendwie wie ein Angsthase rüberzukommen, "eh.. nach viel Arbeit." Sie schnaufte leise, als hätte es sie Mühe gekostet, nicht sofort zu sagen was sie dachte, denn beinahe wäre es ihr über die Lippen gerutscht. "Hilft es dir im Unterricht?", fragte sie schließlich schüchtern, unsicher als wusste sie nicht genau, welche Art von Flüchen er da untersuchte. Dann erst fiel ihr auf, wie langweilig das klingen musste, so als interessiere sie sich nur für die Noten die sie so schreiben würde. "Und kannst du schon welche davon ausführen?", flüsterte sie schließlich noch, immerhin interessierte sie es ja doch, auch wenn sie nicht aufdringlich wirken wollte. Als Adrian bemerkte, dass sie ja doch Lächeln konnte, lief ihr Kopf rot an. Was sagte man da drauf? War das ein Kompliment? Oder war es eher abschätzig gemeint? Sie verstand nicht so ganz, normalerweise beschränkte sich ihre Interaktion mit anderen auf ein Minimum und selten kam dabei ein derart freundliches Geplänkel heraus. "Eh.. ja", stotterte sie schließlich, unsicher ob darauf eine Antwort nötig war oder nicht. June beobachtete den anderen Slytherin eingehend, ob sie irgendeinen Hinweis darauf fand, etwas falsch gemacht zu haben. In Gedanken fragte sie sich, wieso sie immer so unsicher war. Es war so unwirklich, dass gerade sie, die eigentlich gute Noten hatte und noch nie von jemandem angegriffen worden war, so erpicht darauf war, perfekt zu sein. Vielleicht lag es an ihrer Vergangenheit, vielleicht wollte sie sich beweisen, dass es einen Grund hatte, überlebt zu haben. Aber dennoch nagten diese Unsicherheiten an ihr, da war diese Stimme in ihr, die ihr sagte, sie würde es nie schaffen. Da war so vieles an ihr, das nicht dem entsprach was sie gerne hätte. Und dennoch - dennoch erfüllte es sie mit Angst, zu wissen, dass sich niemand für sie interessierte. Besonders, wenn jemand mit ihr sprach, welche Hintergedanken mochte derjenige haben? Was für ein Ziel verfolgte er damit, was glaubte er, damit zu erreichen? Junes Kopf war gefüllt mit Gedanken, sie strömten herum wie ein unruhiger Fisch im Wasser und beinahe hätte sie vergessen, dass sie nicht allein war. Da war Adrian. Adrian, der mit ihr redete, der jetzt lesen könnte, über Flüche und sich Wissen aneignen, das ihm so viel bringen könnte, aber stattdessen hatte er sich dazu herabgelassen mit ihr zu sprechen. June zögerte. Ihre Augen huschten über jeden Zentimeter von Adrians Gesicht, misstrauisch, wie als suche sie nach einem Zeichen, dass ihr verriet, wieso er sich mit ihr abgab und welche Hintergründe das Ganze haben könnte. Diese Verschlossenheit hatte ihr schon so viel verbaut in ihrem Leben, und doch konnte sie es nicht ablegen. June war übel. Ihr war so unfassbar übel und am liebsten hätte sie sich zusammengerollt und sich weiter in dem Stuhl verkrochen, bis sie davon verschlungen wurde und in Dunkelheit den Rest ihres armseligen Lebens vor sich hinvegetierte. Aber das ging nicht, und so zwang sie sich, dem Gespräch weiter normal beizuwohnen.

Angesprochen: Adriàn Dominguez;
Erwähnt: Adriàn;
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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum Slytherin   Mo Jul 10, 2017 10:34 pm



Ihr leises Schnaufen, wie sie ihn anblickte. Neugierig und doch zu schüchtern einfach loszusprechen. Und dann dieser Flüsterton. Sie war ein erstaunliches Wesen. „Ja es ist schon Arbeit, doch etwas Neues zu lernen, ist immer mit ein wenig Anstrengung verbunden. Und ja es hilft mir auch im Unterricht. Wir nehmen das Thema gerade in Verteidigung gegen die dunkeln Künste durch und da hat mich ein gewisses Interesse gepackt, sodass ich heute in der Bibliothek war, um mir ein Buch über dieses Fachgebiet auszuborgen.“ Die Frage nach seinem Lernfortschritt. „Ich hab schon einige der Flüche parat, doch zum Ausprobieren bin ich noch nicht gekommen.“ Leider. Zu gerne würde er sehen, wie mächtig er mit ihnen war. Auf seine Bemerkung hin, dass sie doch lächeln könne, bekam ihr Kopf eine leicht rote Färbung und eine leicht gestotterte Antwort kam ihr über ihre Lippen. Und dann schien sie wieder in ihren Gedanken zu versinken. Gerne hätte er gewusst, was so in dem Kopf der Kleinen vorging. Es war wie ein Rätsel. Sie war wie ein Rätsel. Oder wie eine Schatulle, zu der einem der kleine goldene Schlüssel fehlte um ihren Inhalt zu begreifen. Leicht misstrauisch wanderten ihre Augen über sein Gesicht, schienen wieder alles abzutasten. Und er sagte nichts. Lies sie sich ihr eigenes Bild machen, gab ihr Zeit. Und dann als es ihm schien, wie als wäre sie fertig, begann er wieder zu sprechen. „Was hast du denn sonst so für Interessen?“ Er lächelte. „Oder anders gefragt: Was fasziniert dich?“

Angesprochen: June Clarence
Erwähnt: June

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