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 Große Halle

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Admin
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BeitragThema: Große Halle   Mo Jul 04, 2016 4:02 pm

das Eingangsposting lautete :

Die Große Halle ist der Speise- und Festsaal von Hogwarts. Die großen Flügeltüren zur Halle sind im Erdgeschoss rechts vom Schlossportal.Die Decke der hohen und sehr geräumigen Halle ist so verzaubert, dass sie den Himmel draußen wiederspiegelt: Bei sonnigem Wetter ist die Decke der Halle sonnig, bei Nacht wird sie dunkel und zeigt einen Sternhimmel oder düstere Bewölkung, wenn draußen ein Gewitter niedergeht, erhellen Blitze die mit dunklen Gewitterwolken verhangene Decke. Hinter dem Lehrertisch befindet sich eine Kammer, die von der Großen Halle aus zu erreichen ist. Normalerweise ist die Halle als Speisesaal mit vier langen Haustischen und einem Tisch für Lehrer ausgestattet. Vom Lehrertisch aus gesehen ist die Reihenfolge der Tische von links nach rechts: Gryffindor, Ravenclaw, Hufflepuff, Slytherin.
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Wandelnde Bibliothek
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BeitragThema: Re: Große Halle   So Sep 04, 2016 6:19 pm

Hermine Granger

---> Gemeinschaftsraum Gryffindor

Hermine wollte sich von Ron nicht so rumzerren lassen, doch leider war ihr rothaariger Kumpel nur auf sein Frühstück fixiert. Er achien zu vergessen dass er gerade sie hinterherschleifte und ihr Handgelenk zerquetschte. Ob das blaue Flecken geben würde? So fühlte es sich zumindest an.
Sobald sie am Tisch saßen lies Ron auch endlich ihre Hand los und sie rieb sich fluchend das Handgelenk. "Mensch Ron... Ging das nicht auch sanfter?", fragte sie mehr oder weniger angesäuert. Danach nahm sie sich ein Stück Kürbiskuchen, was sie deutlich lamgsamer aufaß als Ron.
Während der Ansage der Schulleiterin hörte sie gebannt zu und stöhnte leise auf als McGonagall die schulfreie Woche erwähnte. Ihr UTZ stand immerhin dieses Jahr an. Da konnte man jede Schulstunde gebrauchen. Und dieser Ball... Sie hatte nichts dagegen, aber würde sie dieses Jahr denn überhaupt gefragt werden? Ron hatte beim letzten mal vergessen dass sie überhaupt ein Mädchen war. Würde das dieses Jahr wieder geschehen?
Geschickt nahm sie die Nachricht auf dass Jason vermisst wurde. Sie machte sich da nichts vor- vermutlich war er tot. Und das fand sie sehr bedauerlich jnd vor allem schockierend. Wenn sogar Hogwarts nicht mehr sicher war...
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Serienromantiker
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BeitragThema: Re: Große Halle   So Sep 04, 2016 10:45 pm



Colin schlenderte wie gewöhnlich durch die Gänge der Schule. Es war Winterzeit, doch trotzdem trug er nur ein dünnes Hemd zu einer langen Hose. Der oberste Knopf wie immer geöffnet. Er war der letzte aus seinem Schlafsaal gewesen und so freute er sich schon darauf Jonathan zu sehen. Auch würde er sich gerne mal wieder mit Jason unterhalten. Der Kleine war zwar ein bisschen ein Streber, doch innerlich das wusste Colin, hatte er ein gutes Herz. Als der Braunhaarige gerade die große Halle betrat, sah er noch wie sich McGonagall wieder auf ihren Platz zurücksetzte. Ups. Er hatte anscheinend gerade eine ihrer Reden verpasst. Er suchte sofort den Gryffindortisch nach seinen zwei Zimmergenossen ab, fand aber keinen von beiden. Deshalb schwang sein Blick sofort zum Ravenclawtisch, da es keinen anderen Ort gäbe wo Jonathan noch sein könnte. Und da saß er tatsächlich. Seine Freundin Estelle neben sich. Von Jason sah er jedoch trotzdem nichts. Wahrscheinlich war er gerade auf der Toilette. Er schlenderte also gemütlich zu Jonathan und sprach ihn als er hinter ihm stand an: "Hey Jonnyboy! Wie waren die Playboyhefte?" Er grinste ihn breit an und ließ sich neben ihn fallen. Er nahm sich ein Stück Kürbiskuchen und sprach dan weiter: "Und was hat die McGonagall gerade gesagt? Ich hab ja anscheinend eine Rede verpasst." Mit einem Lächeln auf dem Gesicht stellte auch schon die letzte seiner Fragen: "Weißt du zufälliger Weise wo Jason ist?"

Angesprochen: Jonathan
Erwähnt: Jonathan, Jason, Estelle, McGonagall

_________________
Also wirklich Harry - Fass Colin nicht an!:
 


Zuletzt von Colin O'Brien am Mi Okt 26, 2016 3:28 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Macho
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BeitragThema: Re: Große Halle   Mo Sep 05, 2016 1:11 pm

Àlvaro Dominguez

Während McGonagall redete hörte er gespannt zu. Zumindest bis sie verkündete dass sie eine Weile schulfrei haben würden und außerdem sie sich einen Partner für den Weihnachtsball suchen sollten. Wen würde er denn fragen... Natürlich ein Mädchen, das war ja klar. Und er verdiente nur die hübscheste von Hogwarts, das war auch klar. Und sicher würden sie sich alle prügeln um ihn als Ballpartner zu bekommen. Er hörte in seinen Überlegungen der Schulleiterin gar nicht zu.
Er aß langsam sein Marmeladenbrot, während er alle Mädchen im Kopf durchging, die ihm so einfielen. Jedoch wollte er nie so wirklich zufrieden sein. Die eine war nicht elegant genug, die andere zu vorlaut. Er wollte doch nur ein besonders gut aussehendes Mädchen, welches ihn als Inbegriff der Perfektion akzeptierte und sich ihm unterordnete, wie es allgemein jedem Mädchen gebürte. Das Tanzen bewieß es ja: Der Mann führte, und das war auch völlig richtig, in seinen Augen.
Er stricht sich einmal durch die Augen und vergewisserte sich dass seine Frisur noch saß, währenddessen machte er sich nochmal ein Bild von der Damenschaft in Hogwarts. Sie waren alle seiner nicht würdig, aber wenigstens die Beste unter all diesen Schwachmaten sollte ihm gebühren. "Hast du schon eine Partnerin für den Ball?", fragte er daher Matthew.
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Everybody's Darling
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BeitragThema: Re: Große Halle   Mo Sep 05, 2016 1:32 pm



Als Álvaro Matthew wegen seiner Weihnachtsballbegleitung fragte, sagte er mit einem Lächeln: „Ja ich hab schon wen. Mandy Darkwood. Sie ist aus Gryffindor.“ Er freute sich schon riesig auf diesen Ball, doch trotzdem trübte Jasons Verschwinden seine Freude. Auf einmal tauchte Colin der Beste Freund von Jonathan auf und als dieser Jonathan nach den Playboyheften fragte, musste er grinsen. Das war es also. Wie wohl Estelle reagieren würde? Er war sich nicht sicher, ob sich das Mauerblümchen sich etwas unter solchen Heften vorstellen konnte und freute sich schon auf Jonnys Erklärung. Da war der Gryffindor ja ganz schön in ein Problem reingestolpert. Als dann Colin auch noch nach der Rede und dann nach Jason fragte, musste Matthew schlucken. Wie erklärt man einem Jungen, dass sein Zimmergenosse wahrscheinlich tot war?

Angesprochen: Álvaro
Erwähnt: Estelle, Mandy, Jonathan, Álvaro
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Macho
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BeitragThema: Re: Große Halle   Mo Sep 05, 2016 1:42 pm

Àlvaro Dominguez

Mandy? Welche Mandy? Kannte er eine Mandy? Nein... Aber er konnte sich ja nicht die Namen aller Mädchen merken, die dieses Internat der Irren besuchten. "Ich sollte noch schauen wen ich frage. Es gibt so viele die in Frage kommen.", meinte er und grinste. Es war schon schön in keiner festen Beziehung zu stecken. Wie konnte man das nur schon in so jungem Alter? Eines Tages, da würde er sich sicher ein weibliches Mitglied einer spanischen Zaubererfamilie schnappen und dafür sorgen, dass das Haus der Dominguez einen weiteren Erben, einen weiteren Àlvaro, bekamen. Aber das hatte noch Zeit. Noch wollte er einfach nur Spaß haben.
Mit Intresse schnappte er das Gespräch von Colin und Jonathan auf und lachte auf, als dieser die Playboyhefte erwähnte. "Jonathan... Du kleiner Schlingel!", meinte er und lachte laut. Playboy lesen? Wenn man eine Freundin wie Estelle hatte? Nicht schlecht. Aber auch er würde sich natürlich Extrastoff besorgen... Ein Mauerblümchen wie Estelle konnte einen ja nicht befriedigen. Er bezweifelte dass er sie jemals mit weniger Kleidung als einen Badeanzug gesehen hatte. Aber es war ja Jonathans Schuld, wenn er sich so ein Mädchen aussuchte.
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Opfer
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BeitragThema: Re: Große Halle   Mo Sep 05, 2016 2:32 pm


Auftritt des Bösen. Langsames Umdrehen, eisgraue Reptilienaugen schossen tödliche Pfeile auf ihr sich innerlich windendes Opfer. Keiner der Helden da zum einschreiten, hatte er sich ja auch selber zuzuschreiben. Wieder das gelähmte Kaninchen vor der Gift spuckenden Schlange, und das obwohl Draco offensichtlich nicht einmal etwas besonders intelligentes zu sagen hatte. Warum denn auch? Er hatte es nicht nötig. Ein einziger Wink reichte schon aus und Vyvyan läge am Boden noch bevor irgendjemand würde reagieren können, erst recht nicht die Lehrerschaft, von denen die Hälfte nur allzu häufig von Alkohol oder Schläfrigkeit betrunken war, während die andere ihren Schülern in Sachen Desinteresse oder Böswilligkeit in nichts nach stand.
Der Hufflepuff senkte mit jedem Satz, den der kleinere Weißblonde ihm entgegenschleuderte den Kopf ein wenig tiefer, krümmte die Schultern ein wenig mehr als zöge ihm der andere mit jedem neuerlichen Ausbruch der Verachtung einen soliden Baseballschädel über den Schädel. Er schrumpfte sichtlich zusammen, nicht nur aufgrund der Veränderten Haltung, die an sich gar keinen so großen Unterschied hätte machen können, sondern vielmehr da nun alle Wut, alle eben noch verspürte Energie aus ihm gewichen war, gleich der Luft aus seinen Lungen als sein aggressivster Peiniger ihm den Zauberstab an die Brust setzte. Die Worte, die jetzt aus seinem Mund kamen, hatten nichts mehr von Schärfe und Intelligenz, stattdessen stolperten sie unkoordiniert, stotternd als wüsste er nicht ganz, wie Stimmbänder und Zunge zu gebrauchen waren. “E-entschuldige, M-malfoy.“, seine geweiteten dunkelblauen Augen fingen das siegessichere Lächeln des Triumphierenden auf. Dass seine letzte Stunde geschlagen hatte, war ihm nur allzu bewusst, das leise “bitte“, kam ihm eher automatisch über die Lippen, als dass er es tatsächlich bewusst aussprach und verlief sich in erneutes, ängstliches Schweigen ohne dass irgendjemand ihm irgendeine Bedeutung zugewiesen hätte. Es zählte nicht, was Vyvyan Lovecroft jetzt noch zu sagen hatte, es zählte lediglich was er bereits gesagt hatte. Nicht, dass es sonderlich viel geändert hätte, Draco hätte sich so oder so vorgenommen, den Langhaarigen mit seinen Schikanen weiter zu zermürben, aber dieser hatte ihm jetzt noch dazu allen Grund gegeben, die Hemmschwelle selbst heruntergerissen und sich gradewegs in die Schlangengrube begeben und jeder der Umstehenden wusste das. Selbst Nicolas, der sich nun in Richtung des Slytherintisches lehnte, und versuchte, Malfoys Eskalation wenigstens vorerst von seinem Zimmergenossen abzuwenden. Auch wenn McCain beliebt war, selbstbewusst und sogar Schulsprecher, die Hackordnung würde immer bestehen und er musste mitspielen. Vielleicht konnte er hier und da ein Unglück verhindern, ein anderes verschieben aber früher oder später bräche es doch über die Unglücklichen herein, die das Pech hatten von Muggeln abzustammen oder zumindest in irgendeiner Weise anders zu sein als der Prototyp des reinblütigen Zauberers, wie ihn Draco Malfoy verkörperte. Oder auch Kain Callahan, Sohn des obersten Gamot-Vorsitzenden León Callahan, ein entfernter Verwandter der Malfoys der nicht unweit des Weißblonden gesessen hatte, bevor dieser aufgesprungen war, um den Hufflepuff an seine untergeordnete Position als Fußabtreter der Schule zu erinnern. Seine Worte hatten vermutlich schon mehr Gewicht, entstammte er doch einem ähnlichen Stammbaum und vertrat dieselben Ansichten wie der vor Wut sprühende Slytherin. Im Grunde sagte er vielleicht sogar dasselbe, wie Nicolas, doch er wusste seine Umgebung zu manipulieren und so klang das Gesagte, welches gleichfalls vor Arroganz und Resignation gegenüber der Allgegenwart von minderwärtigen Schlammblütern in seiner Nähe förmlich troff, fast wie von einem politischen Redner erdacht, der darauf hinwies dass die Krötenwanderung doch bitte aus einer Flüchtlingsdebatte herausbleiben sollte, da das eine nun mal nicht mit dem anderen vergleichbar wäre. Wäre dies der Fall, stände er selbstverständlich auf der Seite derjenigen, die veranlasst hätten, dass die Flüchtlinge doch bitte draußen bleiben sollten – aber jemand wie Kain Callahan beschäftigte sich selbstverständlich nicht mit derartigen Muggelapalien und sah zwischen dem ein oder anderen erst recht keinen Unterschied.
Der Dunkelblonde sah Vyvyan nicht einmal an, als er sich in kurzen, abfälligen Sätzen an ihn wandte. “S-selbstverständlich, Callahan.“, antwortete dieser jedoch trotzdem mit fast kriecherischer Unterwürfigkeit in der Stimme, als sei er in irgendeiner Form verpflichtet, allen Arschlöchern dieses Hauses als Prügelknabe jederzeit zur Verfügung zu stehen und gefälligst auch noch brav zu nicken, wenn man ihm erklärte, dass er sich das ganze Dilemma ja wohl selbst zuzuschreiben habe. Anschließend wanderte sein immer etwas trauriger Blick wieder zu Draco Malfoy, als ersuche er von diesem die Erlaubnis, sich zurückziehen zu dürfen. Tatsächlich nahm die immer tiefer in der Scheiße versinkende Situation ihn derart ein, dass er nicht einmal bemerkte wie die Direktorin Hogwarts, die Animaga und ehemalige Gryffindor Professor Minerva MacGonagall, die große Halle betrat. Die gealterte Hexe hatte trotz ihrer allgegenwärtigen Strenge keine solche Präsenz wie sein dunkler Lehrer des von ihm ebenso gefürchteten Faches der Verteidigung gegen die dunklen Künste, der wenig später mit schnellen Schritten und wahrscheinlich wehendem schwarzen Umhang den Mittelgang durchschritt, ohne auch nur einmal nach links oder rechts zu sehen. Jeder, der Vyvyan kannte wusste von seiner Angst vor Professor Snape und seinem Unterricht, in denen dieser ihn so gnadenlos wie regelmäßig als abschreckendes Beispiel vorführte. So zuckten die Augen des Hufflepuffs jetzt für einen Augenblick zum Lehrertisch, wobei er auch die Anwesenheit der Schulleiterin zur Kenntnis nahm, bevor er noch ein letztes Mal zu seinem Peiniger sah, fast entschuldigend, als wäre auch ihm es lieber gewesen, seine Abreibung gleich jetzt zu kassieren als später in irgendeinem Gang, der Willkür seiner Angreifer vollkommen ausgeliefert. Dann allerdings machte er einige vorsichtige Schritte rückwärts, bevor er sich umdrehte. Die eisgrauen Irden Malfoys brannten ihm auch noch zwischen den hochgezogenen Schultern, als er sich noch immer zittrig und stur auf die Tischplatte starrend wieder auf seinem Platz gegenüber Nicolas niederließ. Er hob seinen Kopf auch dann nicht, als Professor MacGonagall das Wort erhob, die Gesichtszüge hinter dem Vorhang aus rot-braunen Haaren waren erschlafft und auch innerlich war keinerlei Energie mehr übrig, mit der er sich auf seine Umgebung hätte konzentrieren können, viel zu paralysiert war er davon, was er getan hatte. Er hatte Draco Malfoy beleidigt, und nicht nur ihn. Die gesamte Familie Malfoy, das gesamte Haus Slytherin, jeden reinblütigen Zauberer. Aber warum, was hatte er sich davon versprochen? Das Malfoy einknicken würde, wie er selbst es immer tat? Ganz sicher nicht. Oder war er etwa eifersüchtig, weil er wusste dass er als Schlammblut niemals an die Reinblütigen würde heranreichen können? Er sollte lieber froh sein, dass ihm die Gabe der Magie überhaupt zuteil geworden war, immerhin hätte er genauso gut ein Squib werden, ein Muggel sein können, viel wahrscheinlicher sogar noch. Und doch war er hier. Vyvyan Lovecroft verlor sich in einer Endlosschleife aus Selbsthass.
Die durch Zauberei hallende Stimme der Direktorin konnte ihn nur wenig daraus hervorreißen, grade genug dass er mitbekam was sie sagte, ohne aber wirklich zu verarbeiten was sie sagte. Der Weihnachtsball kümmerte ihn so oder so wenig. Er gedachte nicht einmal ernsthaft, dorthin zu gehen. Selbstverständlich, die Veranstaltung war verpflichtend, aber mit den Jahren hatte er die Fähigkeit perfektioniert, sich während derartiger Festlichkeiten unsichtbar zu machen. Nach einem Tanzpartner sah er sich erst gar nicht mehr um, im ersten Jahr hatte er noch jemanden gehabt, ein Mädchen so unbeliebt und schüchtern wie er, das aus Mitleid mit ihm mitgegangen war und ihn noch im ersten Drittel stehen ließ, weil sie merkte dass es ohne ihn doch noch ein wenig einfacher war. Er hatte ihr keinen Vorwurf gemacht, das ganze war so oder so mehr aus dem Zwang entstanden, dass sie eben übrig geblieben waren, worauf sich also etwas einbilden? Dazu kam, dass ihm mit den Jahren klar geworden war, dass das weibliche Geschlecht an sich sowieso nicht so sein Typ war. Wie es mit Männern stand wusste er selbstverständlich genauso wenig, aber die theoretische Gleichgültigkeit hatte ihn erschreckt. Er hatte Angst davor, dass die Homosexualität, die man ihm im Spott immer wieder angedichtet hatte, letzten Endes doch auf ihn zutraf und dann zu einer echten Zielscheibe wurde. Also nicht weiter damit befassen, nicht daran denken, dann würde sich das Problem vielleicht von alleine lösen.
Was die schulfreie Woche anbelangte, konnte der Siebzehnjährige sich nicht einmal ein gequältes Lächeln abringen. Selbstverständlich, er hasste die Schule, fürchtete den Unterricht, aber diese unendliche Menge freie Zeit ließ so viel Platz für endlose Schikanen und stundenlange depressive Gedanken, dass es ihm lieber gewesen wäre, man hätte ihnen allen noch zusätzliche Stunden aufgebrummt. Das angebotene Tanztraining überhörte er, den von düsteren Überlegungen schweren Kopf auf die verschränkten Arme sinken lassend. Die Nachricht von Jason McMillans Verschwinden musste sich zu seinem Gehirn vorkämpfen wie durch dickflüssigen Sirup. Bei dem Namen tauchte kein Gesicht vor seinem inneren Auge auf, keine Assoziation und dennoch stahl sich eine leise Stimme durch seine Gedanken. “Warum nicht ich?“, entschieden verdrängte er sie wieder. Suizid, egal welcher Form war keine Option, das konnte er nicht tun. Sagte er sich zumindest. Aber die Selbstvorwürfe blieben. Dieser Jason hatte Familie gehabt, Freunde, ein Haus das um ihn trauerte. Er selbst dagegen war ein Ballast, dem niemand auch nur eine Träne nachgeweint hätte. Wieso also nicht er? Die Ausgangssperre würde er dennoch einhalten. Nicht aus Angst um sein Leben selbstverständlich, das kümmerte ihn ja offensichtlich wenig, aber die Depression gestattete keine risikoreichen Streifzüge durch das Unterholz des Verbotenen Waldes, lediglich durchgeschlafene Vormittage und ereignislose Nachmittage, die zu Nächten wurden.

[ cf: Slytherin-Tisch ]
[ erwähnt: Draco Malfoy, Nicolas McCain, Kain Callahan, León Callahan, Professor Minerva MacGonagall, Professor Severus Snape, Jason McMillan ]
[ angesprochen: Draco Malfoy, Kain Callahan ]

I'm not dead
I'm not fixed, but I'm not giving up yet.

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BeitragThema: Re: Große Halle   Mo Sep 05, 2016 7:53 pm



Draco hörte die Worte seiner Mitschüler und innerlich musste er ihnen zustimmen. Es wäre nicht schlau vor den Lehrern. Wozu gab es denn sonst einsame Gänge in der Schule? Auch Kains Kommentar mit dem Schlammblut fand er zutreffend. Als dann das Häufchen Elend vor ihm begann eine Entschuldigung zu nuscheln, grinste der Weißblonde siegessicher, doch er würde diese Schlacht ein anderes Mal aufgreifen. Der Hufflepuff war einfach zu erbärmlich. So etwas sollte nicht zaubern lernen. Und schon gar nicht eine Schule wie Hogwarts besuchen. Mit einem noch immer von Wut getriebenen Schnauben steckte der Slytherin seinen Zauberstab zurück in seine Tasche. Später würde Lovecroft seine Strafe schon noch bekommen. Und dann würde ihm keiner helfen können. Man konnte nicht ohne Konsequenzen die Malfoys beleidigen. Als das Mädchen sich wieder umdrehte und sich zurück zu seinem Platz begab, zischte Draco ihm, so leise, dass es keiner sonst hören konnte ein: „Glaub ja nicht, dass das jetzt vorbei ist“, zu. Er sollte sich nur nicht zu sicher fühlen. Angst war etwas Schreckliches und das sollte dieser Langhaardackel schön auskosten dürfen. Normalerweise hätte sich der Sprößling der Malfoys jetzt wieder auf seinen Platz fallen lassen, doch er war innerlich noch viel zu aufgebracht. So nahm er sich noch einen grünen Apfel aus einer Schale und verließ daraufhin in zügigem Schritt die Halle. Auf dem Weg zum Gemeinschaftsraum der Slytherins biss er genüsslich in den Apfel. Der unwiderstehliche Geschmack füllte seinen Mund und als er die Kerker erreichte, war von dem Apfel nichts mehr über. Er sagte das Passwort und als er den Gemeinschaftsraum betrat, fielen ihm noch die Worte ein, die die McGonagall während seines Verlassens der Halle gesagt hatte. Hmm....schulfrei – klingt nicht so  übel.

→ Gemeinschaftsraum von Slytherin

Angesprochen: Vyvyan Lovecroft
Erwähnt: Vyvyan, Kain, Nicolas (indirekt), Malfoys, McGonagall

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Und hier noch eine der besten Stellen ever:
 

Dracos wahre Gedanken:
 
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BeitragThema: Re: Große Halle   Mo Sep 05, 2016 8:30 pm



Ethan nickte seiner Kollegin zu: „Auf jeden Fall...“ Er konnte es einfach nicht ausstehen wenn sich Schüler über die Schwächeren unter ihnen stürzten. Das war einfach unfair. Und Malfoy war mit Vyvyan ein sehr gutes Beispiel für dieses Verhalten. Er nahm noch einmal eine Schluck von seinem Kaffee, als sich auf einmal Minerva erhob und nach vorne zu der goldenen Eule ging. Sie bat als erstes um Ruhe und als sie dann über den Tanzunterricht zu sprechen begann, musste er lächeln. Er freute sich schon wirklich sehr auf diese Stunden. Tanzen als Unterricht. Und das mit Phoebe. Es war für ihn wie ein Traum. Doch dann sagte sie etwas von Jason McMillan und dass dieser verschwunden war. Und nur kurz darauf sprach sie Ethans sofortigen Gedanken aus. Todesser. Er hasste sie und verstand ihre Motivation nicht. Musste man böse sein um es zu etwas zu bringen? Nein, eindeutig nicht. Dann blickte er Phoebe an. Er wusste wie viel ihr ihre Schüler bedeuteten und er machte sich Sorgen um sie. „Wie geht es dir damit?“, fragte er sie besorgt. Seine ganze Aufmerksamkeit galt nur ihr, sodass er nur ganz leicht im Augenwinkel erkannte, dass der junge Malfoy die Halle verlassen hatte. Gut für ihn...

Angesprochen: Phoebe Beecroft
Erwähnt: Phoebe, Draco, Vyvyan, Minerva, Jason, Todesser
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BeitragThema: Re: Große Halle   Mo Sep 05, 2016 8:53 pm




Man konnte die Spannung beinahe leise sirren hören und sehen, wie Vyvyan immer mehr begann in sich zusammen zufallen. Nic hatte seinen Hauskollegen schon so oft in ähnlichen Situationen gesehen und ihm schon so oft aus diesen heraus geholfen. Wenn dieses weißblonde Frettchen jetzt nicht bald von ihm wegging, würde er wieder eingreifen müssen, damit Vyv hier nicht mitten in der großen Halle von einer von sich selbst vollkommen überzeugten Schlange zu Hackfleisch verarbeitet wurde. Die Hand des Schulsprechers glitt zu seinem in der Robe verborgenem Zauberstab, ehe Vyvyan sich etwas tollpatschig aus Malfoys Bedrohung löste und sich wieder gegenüber von ihm fallen ließ. Als der Slytherin sich wieder ihrem Platz näherte und Vyvyan noch irgendetwas zuflüsterte zischte Nic diesem ein:“ Zieh schon ab Malfoy, du hast hier gerade nichts mehr zu sagen..“ dann wandte er sich wieder dem Häufchen Elend ihm gegenüber zu. Er seufzte:“ Wie schaffst du es nur jedes mal aufs neue dich mit dem in die Haare zu kriegen?“  dies war allerdings eine mehr retorische frage, da der Hufflepuff sehr wohl wusste, wie es sein Zimmerkollege schaffte...er schaffte es einfach weil er Vyvyan war, einen anderen Grund, gab es für die ständigen Attacken von dem Malfoy Jungen nicht. Um ihn vielleicht wieder etwas auf andere Gedanken zu bringen erinnert er ihn an das bevorstehende Quiddichspiel gegen Gryffindor:“ Vyvyan...ich möchte nicht, dass du dich von dem Typen herunterziehen lässt und dass vielleicht sogar noch dein Können als Hüter beeinflusst. Wir brauchen dich in dem Spiel gegen Gryffindor...und ich möchte, dass du dich zusammen reißt wenn es ernst wird.“ er sieht ihm direkt in die Augen. „Da das Quiddichfeld für heute schon von Ravenclaw reserviert wurde können wir erst morgen trainieren, aber ich bitte dich Vyvyan Lovecroft gib dein bestes...“ Nicolas nahm einen Schluck von seinem Saft und sah ihn an:“ Malfoy hat keine Waffe in der Hand...er beschießt dich mit Wörtern..und vielleicht wenn es wirklich ernst wird mit ein paar Zaubern..aber..“ und sein Blick wurde wieder ernst:“ Du kannst zu mindest versuchen den Attacken auszuweichen.“ sein Blick wurde wieder etwas weicher, „Und jetzt iss etwas..du fällst uns sonst noch mehr vom Fleisch.“ er hielt ihm ein Croissant hin.


Erwähnt: Draco, Vyvyan
Angesprochen: Draco, Vyvyan

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BeitragThema: Re: Große Halle   Mo Sep 05, 2016 9:10 pm

Phoebe Beecroft

Phoebe blickte entsetzt auf, als Minerva die schulfreie Woche erwähnte. "Schulfrei? Warum hat mir das keiner gesagt?", fragte sie und stöhnte auf. Sie hatte 8 verdammte Stunden lang Unterricht vorbereitet, für sämtliche Jahrgänge. Das hätte sie schön locker auf die Woche verteilen können, hätte ihr das jemand vielleicht gesagt. Wobei... Sie hätte für die nächsten paar Wochen eigentlich genug geplanten Unterricht. Wer sie wirklich wachgehalten hatte, waren die Albträume, die sie immer wieder den Tod ihrer Tochter erleben ließen. Das Gelächter ihrer im Sterben liegenden Schwester hatte sich in ihr Hirn eingebrannt. Wie ein Echo hatte sie es gehört... Oder der laute Avada Kedavraruf, der sie verfehlt hatte, nur weil Elizabeth so schwer verletzt war, dass sie nicht einmal mehr richtig zielen konnte. Es wäre keine Kunst gewesen, sie zu treffen. Schließlich lag Phoebe zu diesem Zeitpunkt fast verblutet auf dem Boden. Doch stattdessen hatte der Fluch ihre Rachel getroffen... Ihre kleine Rachel. die so bitterlich geweint hatte, als sie dem Kampf zugeschaut hatte. Bei dem Gedanken wurde ihr schlecht, weshalb sie versuchte direkt an etwas anderes zu denken. Es musste jetzt keiner merken, dass sie gerade kurz vor einem Heulanfall gestanden hatte, nur weil sie an ihren Albtraum denken musste.
Minerva fuhr in ihrer Rede fort und erwähnte die Tanzstunden, wo sie doch tatsächlich dann kurz lächeln musste. Sie hatte schon öfters mit Ethan getanzt, schließlich leitete er den DanceClub. Und nachdem er rausgefunden hatte, dass sie Tanz und Gesang so liebte wie er, hatte er sie gefragt ob sie im DanceClub aushelfen wollte, wenn er Paartänze drannahm. Sonst hat er sich immer eine Schülerin schnappen müssen. Und Phoebe hatte natürlich mit Begeisterung ja gesagt. Ethan war ein unglaublicher Tänzer und sie genoss seine Nähe jedes mal. Daher freute sie sich schon unglaublich auf die Tanzstunden.
Als Minerva dann jedoch das Verschwinden von Jason McMillan erwähnte, einem der Mitglieder IHRES Hauses, zuckte sie zusammen, als hätte man ihr einen Stromschlag verpasst. Es brauchte nicht viel Überlegung um darauf zu kommen, dass ein Todesser dahinter steckte. Ein Todesser. Sie starrte auf ihren Kaffee und biss sich auf die Lippen. "Todesser.", murmelte sie und sprach damit das aus, was vermutlich alle anderen dachten. Ihr Hass auf diese Zauberer war nicht beschreibbar. Sie hätte aufpassen müssen. Sie hätte auf die Sicherheit ihrer Schüler achten sollen. Verdammt! Sie war doch vermutlich sogar wach gewesen, während Jason aus seinem Schlafsaal entführt worden war. Aber sie war doch zu beschäftigt gewesen, mit ihrer verdammten Unterrichtsvorbereitung. Ethan fragte sie, wie es ihr dabei ging und sie schüttelte den Kopf. "Ich... Ich weiß es nicht, um ehrlich zu sein.". meinte sie und tastete nach seiner Hand, während sie versuchte die Tränen zu unterdrücken, die sich gerade anbahnten. Sie brauchte jetzt irgendeinen Halt und sie wusste, dass Ethan ihr diesen geben konnte. Todesser. Wie konnte man nur so böshaft sein, wie dieses wahnsinnige Volk? Wie konnte man von sich selber denken dass man das Recht hatte, das Leben anderer zu nehmen um seine Irrsinnigen Ziele zu erreichen? Sie hatte es noch nie verstanden und wollte das auch garantiert nicht verstehen.

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Phoebe Beecroft...:
 
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BeitragThema: Re: Große Halle   Di Sep 06, 2016 11:42 am


Natürlich glaubte er das nicht. Nichts war vorbei, bis er diese Schule verließ, und auch danach vielleicht noch nicht, wer wusste schon was Malfoy aus seinem Leben zu machen gedachte. Vorerst war es allerdings der Weißblonde, der die Halle räumte, und nicht Vyvyan der mit düsteren Vorahnungen zurück blieb. Den reichlich gedeckten vor sich nahm er nicht einmal wirklich wahr, die halb verschüttete Tasse kühlte vergessen neben ihm auf Raumtemperatur ab. Dem fast schlaksigen Jungen hatte die Auseinandersetzung auf den Magen geschlagen, und er hatte genug an der Angst zu beißen, die in seiner Kehle herauf gekrochen war. Im Gegensatz zu Dracos Drohung stand die Aufforderung des Schulsprechers, der Slytherin solle sich endlich verziehen. Ob Nicolas auch nur ansatzweise selbst glaubte, was er sagte? Jedenfalls gelang es ihm, es so klingen zu lassen, auch wenn zahlreiche vergangene Angriffe auf seinen Zimmergenossen ihn Lügen straften.
Als McCain sich dann ihm zuwandte, drehte er den Kopf ein wenig um ihn anzusehen, was dank seiner langen Haare allerdings misslang. “Soviel also zu ’in die Haare kriegen’.“, dachte er als er sich wieder etwas aufsetzte und die fast hüftlangen Strähnen mit beiden Händen zurück über die Schultern strich. Selbstverständlich war ihm bewusst, dass dieser Faktor seines Äußeren ihn zusätzlich auf den Radar der Peiniger brachte, aber in diesem einen Punkt blieb er konsequent, band sie sogar nur äußerlich widerwillig zurück. Was einen Jungen, der sich ansonsten so verzweifelt bemühte, auf keinen Fall aufzufallen, dazu bewegte sich eine so auffällige Mähne wachsen zu lassen war ein wahres Mysterium für diejenigen, die sich tatsächlich Gedanken um ihm machten. Gut, für seinen weiblichen Namen konnte er nichts, nur hätte er sich ja wenigstens bemühen könne, sich vollkommen anzupassen und andererseits, war es irgendwie gut zu sehen, dass er seine Individualität noch nicht ganz aufgegeben hatte. Oder er hatte einfach nur so panische Angst vor scharfen Gegenständen wie man behauptete.
Die rhetorische Frage seines Mitbewohners beantwortete Vyvyan im Übrigen nicht. Er verstand, dass keine Antwort erwartet wurde und selbst wenn, hätte er keine geben können, ohne zu lügen. Was hätte er auch sagen sollen? Malfoy recht und damit gleichzeitig seine eigene Schwäche zugeben? Auf keinen Fall. Das wollte niemand hören, und erst recht wollte er es nicht zum Thema machen. Dieses grausame Perpetuum Mobile, das auch in seinem eigenen Kopf nicht Halt machte, war ganz allein seine Sache. Es gab Grenzen, die nicht überschritten wurden, auch nicht unter den loyalen und mitfühlenden Hufflepuffs. Aber Nicolas hatte noch nicht zu Ende gesprochen. Für den intelligenten Mannschaftskapitän war offensichtlich, wie sehr das Mobbing, dessen Opfer der Hüter nur allzu häufig wurde, diesen beschäftigte, und es galt wieder das eigentlich wichtige in den Fokus zu rücken: Die Bedeutung jedes Einzelnen für das Team. Tatsächlich gelang es dem Braunhaarigen, zu dem anderen vorzudringen und dessen trüber Blick wurde etwas klarer, fast aufmerksam. Der Treiber kannte auch den anderen Vyvyan Lovecroft, der – wenn die Motivation stimmte, und die ersten paar Sekunden des Spiels bereits verstrichen waren – vollkommen zurecht teil des Hufflepuff-Quidditchteams geworden war. Denn so wenig wie dieser üblen Zaubern auswich, ließ er Quaffel an sich vorbei, ganz im Gegensatz zu Kain Callahan, der vielleicht ein genialer Stratege und ein arrogantes Großmaul war, dafür aber nicht über die durch Hinterhalte geschärften Instinkte des ’Langhaardachses’ zurückgreifen konnte.
Nachdem der Kapitän zum ersten Mal eine kurze Pause einlegte, forderte der forsche Blick seiner grünlichen Augen den Siebzehnjährigen gradezu zu einer Zustimmung auf, sodass sich dieser genötigt sah ein kurzes “Selbstverständlich.“, einzubringen bevor die Aufforderung noch eindringlicher wurde. Nicolas zweifelte vielleicht nicht an seinen Fähigkeiten, doch unter den Umständen des heutigen morgens war es nicht verwunderlich, dass er sich noch einmal vergewisserte, wie es um seinen Teamkollegen stand. “Das werde ich. Versprochen.“, erwiderte Vyvyan deshalb während der andere eine erneute Pause einsetzte, um einen Schluck zu trinken. Was er anschließend sagte, stimmte selbstverständlich. Sonderlich viel konnte ihm in den Mauern Hogwarts tatsächlich nicht passieren und im schlimmsten Fall konnten er oder Madam Pomfrey ihn wieder zusammenflicken. Den Rest sah ja niemand. Das Problem war wirklich, dass er sich zu sehr beeinflussen ließ, und dass er sich bereits von sich aus derart fertig machte, dass er Belastungen von außen nicht lange die Stirn bieten konnte. Auszuweichen war für ihn eine Aktion, und eine Aktion erforderte eine Reaktion. Ließ er sich dagegen treffen, war der Kampf vorbei bevor er begonnen hatte und er erzürnte Draco, oder bei wem auch immer es sich um den Angreifer handelte, nicht zusätzlich. Dass seine Philosophie gehörig krankte, verdrängte er hierbei. Auch eine Antwort hatte er nicht parat, er diskutierte nicht gerne über sein eigenes Verhalten, wusste er doch dass es armselig war. Noch dazu, weil er sich nicht damit rechtfertigen konnte, entwaffnet worden zu sein. Seine Begabung für die stablose Magie hatte sich nach dem Tod seiner Mutter gezeigt und war relativ gut ausgeprägt, wieso sollte er sich also fürchten, der weißblonden Schlange mit leeren Händen entgegen zu treten? Und dennoch war es am Ende immer er, der am Boden lag, nie Malfoy obwohl er diesem was die Zauberei anbelangte vermutlich fast ebenbürtig gewesen wäre.
Das entgegen gereichte Crossaint nahm er nur leicht zögernd und einem höflichen: “Danke, Nicolas.“, das auch auf die netten Worte zuvor hätte bezogen sein können, entgegen. Hunger hatte er immer noch keinen, obwohl sein Körper inzwischen wach genug dafür war, doch er war sich bewusst, dass das schon kommen würde, und er dann bis zum Mittagessen würde warten müssen – denn auch wenn die Küche nahe des Hauptsitzes der Hufflepuffs lag, betrat er sie aus Angst Unannehmlichkeiten zu bereiten nie. Bevor er zu essen begann, sah er noch einmal zu dem Treiber auf. “Und ich werde mich anstrengen. Beim Training und besonders beim Spiel. Egal ob gegen Gryffindor, Ravenclaw oder Slytherin.“, beteuerte er noch einmal, ihm war es wichtig verstehen zu geben dass die Motivation ihre Wirkung nicht verfehlt hatte, und das was auch immer irgendwie zwischen ihm und anderen Schülern vorfiel, seine Loyalität dem Team gegenüber das beste zu geben, in keinster Weise beeinflusste. Langsam auf dem Crossaint herumkauend ließ er den Blick ein wenig den Hufflepuff-Tisch hinunter schweifen, über Melissa Young, Zawadi Burgess die ebenfalls als Treiberin im Team vertreten war, weitere Mitglieder desselbigen. Auch wenn sie sonst vielleicht wenig gemein hatten, ihr Zusammenhalt auf dem Quidditchfeld funktionierte einwandfrei, das musste man zugeben. Sie Hufflepuffs gingen vielleicht nicht dieselben Risikos ein wie die Gryffindors, kämpften nicht mit solchem Ehrgeiz wie die Slytherins oder punkteten mit solcher taktischen Brillanz wie die Ravenclaws, aber sie arbeiteten am besten zusammen und wussten, dass sie sich aufeinander verlassen konnten.

[ at: Hufflepuff-Tisch ]
[ erwähnt: Draco Malfoy, Nicolas McCain, Kain Callahan, Madam Poppy Pomfrey, Melissa Young, Zawadi Burgess, Hufflepuff-Quidditchteam ]
[ angesprochen: Nicolas McCain ]

I wouldn't be
my own friend i'm too inconstistent.

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BeitragThema: Re: Große Halle   Di Sep 06, 2016 4:02 pm

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Brooke Turner
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Reinblut
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Zauberstab:
Eberesche | Phönixfeder | 10 3/4 Zoll | leicht biegsam
Besen:
Nimbus 1990
Magische Fähigkeit:
Parselmund
Beruf:
Schülerin Slytherin, Schulsprecherin | DanceClub, DuellierClub
Aussehen:
lange, goldblonde Haare, grüne Augen mit goldenen Sprenkeln, normalgroße (1,70m), schlanke, sportliche Figur mit weiblichen Kurven, elegante, teure und herausgeputzte Kleidung
Charakter:
arrogant, meistens egoistisch, zickig, hochnäsig, treu, loyal, hinterlistig, böse, abenteuerlustig, freiheitsliebend, unabhängig, kann sehr aufbrausend sein, provokant (weiß wo die Grenzen sind), vernünftig, verantwortungsbewusst, intelligent, etwas besserwisserisch, stur, sehr gute Lügnerin (nutzt dies nur in manchen Situationen), manchmal sehr fies sein, weiß bei ihren Feinden was sie sagen muss um zu verletzen, nachtragend





Brooke Turner
Die hübsche Slytherin war in einer anderen Welt als die anderen um sie herum miteinander redeten. Es war so als wäre alles zum Stillstand gekommen und nur sie würde sich bewegen können. Sie betrachtete die Halle. Diese war nun brechend voll und selbst McGonagall, die jetzige Schulleiterin, kam endlich zum Lehrerpult, begrüßte die anderen Lehrer und stellte sich dann vorne auf das Podest, um irgendetwas zu bekünden. Brooke hörte nur 'schulfreie Wochen' wegen 'Abschlussballvorbereitungen' heraus. Innerlich war sie am Springen und sich freuen. Endlich konnte sie mal aufhören zu lernen und sich um das wesentliche kümmern: einen Winterballpartner, den sie immer noch nicht hatte. Nachdem McGonagall diesen Punkt angesprochen hatte, erwähnte sie wieder etwas. Und zwar, dass der Gryffindorschüler Jason McMillan spurlos verschwunden wäre. Brooke lächelte finster und freute sich, dass die Gryffindors immer weniger wurden. Ihrer Meinung nach hatten sie es verdient. Wenige Augenblicke später stand Draco auf und verließ die Halle. Fragend blickte sie ihm hinterher und schüttelte nur den Kopf. 'Hatte er irgendwas gesagt, bevor er weggegangen ist?' Doch es interessierte sie grad nicht wirklich ob er was gesagt hatte. Und wenn dann hätte sie es sicherlich noch mitbekommen. 'Vielleicht braucht er seine Ruhe', dachte sie gerade als sie aufstehen wollte, blieb dennoch sitzen. "Wollen wir schonmal Frisuren ausprobieren Süße?", fragte sie ihre Freundin Ruby, die noch immer am Tisch saß und sich anscheinend nicht beteiligte.


Angesprochen: Ruby
Erwähnt: Ruby, Draco, McGonagall, Jason, Lehrer
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BeitragThema: Re: Große Halle   Di Sep 06, 2016 5:21 pm

Name:
Jonathan Lance
Alter:
17 Jahre
Geschlecht:
männlich
Gesinnung:
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Blutstatus:
Reinblut
Patronus:
Gepard
Zauberstab:
Eberesche | Einhornhaar | 10 3/4 Zoll | leicht biegsam
Besen:
Feuerblitz
Magische Fähigkeit:
Animagus (Erdmännchen)
Beruf:
Schüler Gryffindor | DanceClub, DuellierClub, BücherClub
Aussehen:
kurze, braune Haare, blaugrüne Augen werden von hellen bernsteinfarbenen Ton eingekesselt, normalgroß (1,75m) mit goldenen Sprenkeln, schlanke, sportliche und muskulöse Statur, sportlicher, lockerer und männlicher Kleidungsstil
Charakter:
anpassungsfähig, aufgeschlossen, beliebt, beschützerisch, diszipliniert, durchsetzungsstark, eitel, entspannt, erfahren, erfinderisch, erfolgreich, experimentierfreudig, freundlich, geheimnisvoll, hilfsbereit, intelligent, leidenschaftlich, mutig, manchmal nymphomanisch, optimistisch, respektiert, selbständig, selbstbeherrscht, selbstbewusst, stilbewusst, teamfähig





Jonathan Lance
Der allseits bekannte Playboy Hogwarts' war froh als seine Freundin zustimmte, seine Ballbegleiterin zu sein. Schnell gab er ihr einen Kuss auf den Mund und war stolz auf sie. Er wusste, dass er in ihr die Frau seines Lebens gefunden hat und sie nie wieder enttäuschen will - was natürlich nicht hieß, dass er seine Playboyhefte jetzt wegschmiss oder seinen Ausrutscher tötet. Als McGonagall anfing ihre Ansprache zu sagen, hörte er genau zu. Er war froh endlich mal eine schulfreie Woche zu haben und sah direkt zu Estelle. Bevor er jedoch etwas sagen konnte, fuhr die Schulleiterin fort und erwähnte Jason, während sie Jonathans Gedanken bestätigte. Kurz schloss er seine Augen und atmete tief durch. Warum musste es immer Gryffindor treffen? Warum nicht mal Hufflepuff, Ravenclaw oder sogar Slytherin? Jonathan schüttelte kurz den Kopf ehe er zur Seite sah und seinen Kumpel Colin entdeckte. 'Wieso kommt er jetzt erst?', fragte er sich und lachte. Er wollte gerade seinen Morgenkaffee trinken und herunterschlucken als Colin seine Playboyhefte seiner Freundin gegenüber erwähnte. Dies führte dazu, dass er sich verschluckte, ihm seine fast leere Tasse aus der Hand fiel und er sich vollkleckerte. "Scheiße!", fluchte er und starrte auf seine ruinierte Hose und sah dann seinem Kumpel in die Augen. "Du bist so ein Arsch!", sagte er während er anfing zu lachen. Wieso hatte er die Playboyhefte erwähnt?? "Was denn für Playboyhefte Colin?", fragte er ihn und blinzelte ihm leicht zu, was so viel heißen sollte wie, dass er das nie wieder erwähnen sollte, vor allem nicht wenn Estelle dabei ist. Aber da der Gryffindorschüler ein anderes Thema, nämlich McGonagall's Ansprache, erwähnte, wechselte auch er das Thema. "Sie meinte nur, dass wir jetzt eine schulfreie Wochen hätten und Jason spurlos verschwunden wäre, was ich auch schon vorhin behauptet hatte", antwortete er dem braunhaarigen jungen Mann als der noch fragte, wo Jason bliebe. Da Jonathan Lance Estelle noch etwas fragen wollte, sah er wieder zu ihr und sah sie verknallt an. "Wollen wir vielleicht schon Pläne machen, was wir am Ball anziehen wollen?", fragte er sie und hoffte, dass sie nicht sofort Klavier spielen will.


Angesprochen: Estelle, Colin
Erwähnt: Estelle, Colin, McGonagall, Jason
Standort: in der Mitte des Ravenclawtisches
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BeitragThema: Re: Große Halle   Di Sep 06, 2016 6:32 pm

Estelle Catalano

Estelle schwebte auf Wolke 7. Jonathan war einfach unglaublich... Nie hätte sie gedacht dass sie mal eine Beziehung haben würde. Denn wer wollte schon was mit ihr, dem Klavieverrückten, introvertierten Mädchen, die kaum ein Wort rausbekam, wenn man sie nicht anredete, etwas zu tun haben? Vor allem... Jonathan hätte wirklich jedes Mädchen von Hogwarts haben können. Nahezu jede hätte mit Begeisterung ja gesagt. Aber er hatte sie gefragt und dies war einer der Momente, in denen sie merkte, wie glücklich sie darüber war. Daher genoss sie auch den Kuss von ihm und blendete für diese Zeit ihre komplette Umgebung aus. "Ich liebe dich.", sagte sie danach und lächelte, auch wenn sie sich dann vorkam wie in einem italienischen Liebesfilm. Aber egal...
Noch während McGonagalls Ansage hielt sie die ganze Zeit seine Hand und war.... einfach glücklich. Als sie die schulfreie Zeit erwähnte, freute sich Estelle. Nicht dass sie die Schule nicht mochte, sie hielt sie für sehr wichtig. Aber nun konnte sie sich wieder mehr dem Klavier widmen, das sie in letzter Zeit, wegen der Schule, einfach vernachlässigt hat. Sie konnte immer nur eine Stunde pro Tag üben! Das ging doch nicht. Als McGonagall Jason erwähnte, zuckte sie kurz zusammen und seufzte. Ein weiterer Beweis dafür, was die Todesser alles zerstörten.
Freundlich begrüßte sie Colin, mit dem sie durch ihre Beziehung mit Jonathan viel zu tun hatte. Schließlich waren die Beiden beste Freunde. Er erwähnte Playboyhefte. Dass Jonathan sich bekleckerte realisierte sie gar nicht. "Playboyhefte? Ist das ein Magazin?", fragte sie erstaunt. Sie selber las nur die Pianonews. die Forte und die BBC Music.
Sie machte sich darüber aber gar keine Gedanken mehr, als Jonathan sie fragte ob sie denn nicht schon planen wollten, was sie anziehen würden. "Naja... Ich müsste mir halt ein Kleid kaufen.", meinte sie und zuckte mit ihren Schultern. Am liebsten wäre ihr weinrot, sie mochte die Farbe sehr.
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BeitragThema: Re: Große Halle   Di Sep 06, 2016 8:31 pm



Ruby nickte ihrer besten Freundin, als sich diese an den Tisch setzte freundlich zu. Ihre Gedanken schwirrten beim Weihnachtsball und sie wollte gerade Brooke, fragen, wann sie ein Kleid kaufen gehen will, als Vyvyan Lovecroft, ein Hufflepuff und das Lieblingsopfer von ihrem Hauskameraden Draco Malfoy, zu ihnen kam. Sie blickte ihn etwas skeptisch an und ihre Skepsis war auch berechtigt, denn er fing sofort an dem Weißblonden zu erklären, wie bescheuert, eingebildet und unfair er war. Ruby schluckte. Soviel Mut hatte sie dem langhaarigem Jungen nicht zugetraut. Und so viel Leichtsinn auch nicht. Er musste doch wissen, dass Draco ihn mit einem Schnippen erledigen konnte. Jedenfalls schienen dem Sprössling der Malfoys diese Worte nicht zu schmecken, denn er zückte seinen Zauberstab. Natürlich hatte es Vyvyan vielleicht verdient nach solchen Worten, doch war deshalb gleich ein Kampf notwendig? Vor den Lehrern! Die Braunhaarige wollte ihm genau in diesem Moment ihre Meinung mitteilen, als ihr einer der Schulsprecher, Nicolas McCain und ihr Vertrauensschülerpartner Kain Callahan zuvorkamen. Und tatsächlich. Draco ließ seinen Zauberstab, zwar etwas widerwillig, aber doch sinken. Er steckte ihn wieder weg und nachdem er sich einen Apfel genommen hatte, verschwand er zügigen Schrittes aus der Halle. Ruby atmete erleichtert auf. Sie wollte den Hauspokal nicht gleich im November verlieren. Mit einer leichten Handbewegung hob sie nun ihre Tasse, in welche sie sich kurz vorher einen Kakao eingeschenkt hatte, an ihre Lippen und trank einen Schluck. Da bemerkte sie auf einmal eine Bewegung ihrer Besten Freundin Brooke, welche ihr auch sofort die Frage stellte, ob sie nicht schon mal Frisuren ausprobieren wollten. „Gerne“, sagte die junge Slytherin, trank noch schnell ihren Kakao aus und stand dann auf. Kurz schossen ihr noch einmal die Worte der Schulleiterin in den Kopf, welche sie vorhin wegen dem Geschehen an ihrem Tisch ziemlich verdrängt hatte. Eine Woche schulfrei. Und Tanzunterricht - sie begann zu strahlen. Vielleicht würde sie ja jemanden finden, der mit ihr auf den Ball geht. Irgendwen. Jedoch kamen auch die Worte über Jason zurück. Er war sicher tot, soviel war sich Ruby bewusst. Kein Schüler überlebte eine solche Entführung. Und so ging sie langsam in Richtung Türe. Sie lächelte Brooke noch einmal kurz an und versicherte sich, dass sie ihr folgte. Dann setzte sie ihren Weg in Richtung Gemeinschaftsraum der Slytherins fort.

→ Gemeinschaftsraum von Slytherin

Angesprochen: Brooke
Erwähnt: Brooke, Kain, Nic, Vyvyan, Draco, McGonagall

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Danke für diese schöne Siggi Brooke ♡ einfach klicken - es beißt nicht:
 
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Große Halle
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