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 Die peitschende Weide

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Admin
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BeitragThema: Die peitschende Weide   So Mai 24, 2015 10:20 pm

Weit weg vom eigentlichem Geschehen wurde die Peitschende Weide als Geheimgang zur *Heulenden Hütte* gebaut, als ein Werwolf die Schule besuchte.
Davon weiß heute höchstens noch der Schulleiter, aber die Schüler meiden die Weide auch, da sie ihre großen, schwingenden Äste nach allen ausstreckt, was ihr zu nahe kommt.
Die Peitschende Weide steht am Rande des Verbotenen Walds auf dem Schulgelände von Hogwarts. Dieser magische Baum schlägt mit seinen Ästen auf alle Menschen und Dinge ein, die in seine Reichweite kommen. Das Geheimnis dieses Baumes ist, dass er einen versteckten Eingang bewacht. Direkt bei seinem Stamm ist die Öffnung zu einem Schacht und dieser mündet in den Geheimgang zur Heulenden Hütte in Hogsmeade. Durch drücken auf eine bestimmte Wurzelknolle am Stamm kann die Weide zum Stillhalten gebracht werden. Sobald der Druck verschwindet, fängt sie jedoch sofort wieder an, um sich zu schlagen. Nur wenige kennen diesen Trick und können in den Geheimgang unter ihr einsteigen.
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Trunkenbold
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BeitragThema: Re: Die peitschende Weide   Mi Apr 12, 2017 10:03 pm

Name:
Scott Edmonds
Alter:
49 Jahre
Geschlecht:
männlich
Gesinnung:
neutral, Richtung böse
Blutstatus:
Reinblut
Patronus:
Tiger
Zauberstab:
Eibe | Phönixfeder | 13 Zoll | nicht biegsam
Besen:
Feuerblitz
Magische Fähigkeit:
Genie
Beruf:
Zaubertränke-Lehrer, Stellvertretender Schulleiter
Aussehen:
recht lange, braune bis dunkelbraune Haare + Bart, dunkelbraune Augen, normalgroß (1,78m), schlank, muskulös, hohe Wangenknochen, altmodischer und stylischer Kleidungsstil, Tattoos
Charakter:
freundlich, hilfsbereit, humorvoll, nicht immer ernstzunehmender Mann, verrückt, dreht manchmal durch, kontaktfreudig, fasst aber nicht sofort Vertrauen, beim ausrasten: nicht ansprechbar bzw. nicht zu beruhigen, manchmal dumm, stolz, selbstbewusst, hinterlistig, böse







Prof. Scott Edmonds
Schon von Anfang an hatte er sich fest vorgenommen, alle Orte auf dem Gelände von Hogwarts noch ein letztes Mal zu besichtigen, bevor er die Schule verlässt und seinem Leben auf der Schule für immer den Rücken zukehrt. Seinen Koffer hatte er bei sich und hatte diesen bis zum Rand vollgepackt. Alle Gegenstände, die sich über die Jahre angesammelt hatten, hatte er nun in diesem kleinen, dunkelblauen Koffer gepackt - fertig zur Abreise.

Mit etwas Wasser in den Augen betrat er nun den Ort, an dem sich die peitschende Weide befand. Er hatte sie zwar noch nie gemocht, aber der Geheimgang unter ihm war sehr hilfreich, als er damals immer vor seinen Mitschülern flüchten wollte. Nun wäre es die perfekte Gelegenheit genau das gleiche zu machen wie damals, bloß dass er nun vor Voldemort flüchten würde. Doch er wusste, dass man vor ihm nicht abhauen kann - egal was man dafür machen würde. Er würde einen immer finden.

Um der peitschenden Weide nicht zu nah zu kommen, setzte er sich auf einen liegenden Baumstamm und beobachtete die Landschaft. Er würde sie vermissen, genauso wie die Schule. Aber er hatte sich entschieden. Er hat seinen Job wegen der bevorstehenden Gefahr hingeschmissen. Er hat den einzigen sicheren Ort in ganz Großbritannien verlassen und sich somit eine Zielscheibe auf die Brust gemalt. Er kannte das Problem, war sich der Gefahr bewusst - und dennoch konnte man ihn jetzt nicht mehr von alldem abbringen, was er nach seiner zweiten Schulzeit auf Hogwarts tun wird.


Angesprochen: /
Erwähnt: Voldemort
Standort: auf einem Baumstamm sitzend
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The King
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BeitragThema: Re: Die peitschende Weide   So Apr 16, 2017 7:27 pm

Mörder!

• This man is dead •


Kain Callahan



• A little damage done •
Ein Auftrag also. Scott Edmonds. Besser gesagt.... Professor Scott Edmonds. Kain hatte ihn nie ernst nehmen können. Er war ein Trunkenbold und machte daraus auch kein Geheimnis. Er mochte zwar Ahnung von dem haben was er da tat, was man ihm ja durchaus anrechnen konnte, aber seine Art zu unterrichten.... lachhaft. Absolut lächerlich. Da hatte Kain sich doch im Selbststudium mehr Dinge beibringen können. Zumindest war Kain der Meinung dass er den Unterricht von Edmonds wahrlich nicht nötig hatte. Eigentlich schade.... Zaubertränke war schließlich ein Fach in dem er wirklich gerne einen guten Mentor gehabt hatte. Schließlich hatte das Fach eine ganz eigene Faszination. Welche Dinge man alles ohne Zauberstab bewältigen konnte... Ja... Faszinierend. Wer wohl Scotts Nachfolger werden würde? Hoffentlich eine fähige Person. Jemand aus einer Zaubererfamilie. Aber bitte aus einer Zaubererfamilie, die noch korrekt dachte. Auf Blutsverräter wie Professor Beecroft konnte er verzichten. Wiederlich dass solche Leute an Hogwarts unterichten durften. Hatte diese Schule nicht einmal Ideale gehabt? Und nun.... sowas. Dabei stammte Professor Beecroft aus einer so ehrwürdigen Zaubererfamilie... Die Blacks. Traurig dass dieser Name entgültig verloren war. Sein Onkel war, laut seiner Mutter, gestorben als er 2 war.  Schade. Dieser wäre der letzte männliche Erbe der Blacks gewesen. Jemand, der den Namen hätte fortführen können. Es war wohl ein unglücklicher Fehler der Natur gewesen, dass es nicht deren zweite, eigentlich doch deutlich schwächere Tochter erwischt hatte. Es wäre für alle Beteiligten wohl besser gewesen. Aber gut.... So wie es jetzt war war es eben. Sie würden das Lehrerkollegium von Hogwarts schon noch säubern. Ein in Kains Augen sehr dringendes Anliegen. Fing man eben klein – mit Scott – an. Und so kam er mit ruhigen Schritten auf Scott zu... Kain wollte nicht dass Beth den Anfang machte. Sie.... er schämte sich fast so zu denken, aber wollte nicht dass sie zur Mörderin wurde. Er würde es niemals laut aussprechen, schon gar nicht ihr sagen, aber... Er wollte das nicht. “Guten Tag Herr Professor...“, säuselte er mit ruhiger und beinah schon bedrohlich freundlichen Stille. “Wo wollen sie denn hin? Hier draußen ist es doch so... kalt. Es gibt sicher schönere Orte an denen man seine freie Zeit verbringen kann, oder?, fragte er und bemerkte das misstrauische Gesicht des Professors. Und da war es auch schon, der vorsichtshalber gezückte Zauberstab. Oh... Kain hatte trainiert. Im Duellkampf war er den anderen in seinem Alter weit voraus. “Expelliarmus!“, rief er also laut und zückte seinen Zauberstab. Und schon landete der Stab seines ehemaligen Professors in seiner Hand. Ein... berauschendes Gefühl überkam Kain. Das Gefühl des Sieges und der Überlegenheit. Als würde man einem Schlammblut wieder verdeutlichen wo sein Platz in der Welt war. Nurnoch viel.... Berauschender. Schließlich war das ein Auftrag des dunklen Lords. Man konnte fast schon von kindlicher Aufregung sprechen, die in Kain aufbrodelte. Natürlich drang davon nichts nach außen. Emotionslosigkeit. Mehr wollte er nicht ausstrahlen. Doch ein leichtes Grinsen war zu erkennen – ein Zeichen der Überlegenheit. Er betrachtete den Zauberstab der ihm gerade zugeflogen war. “Oh..... Ein markantes Holz. Ist das Eibe?“ und betrachtete ihn weiter. Den Kern konnte er nicht herausfinden, er war schließlich kein Experte auf dem Gebiet. Das musste er aber auch gar nicht. Er schaute seine Partnerinnen an. “Mag einer von euch weitermachen?“, fragte er und zuckte mit den Schultern. Sie sollten schließlich auch teilhaben an dem Vergnügen. Vergnügen? Oh ja.... Kain hatte Freude.

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Master of Desaster
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BeitragThema: Re: Die peitschende Weide   So Apr 16, 2017 11:37 pm



So waren sie nun auf dem Weg zur Peitschenden Weide. Auf dem Weg zu Professor Scott Edmons. Irgendwie... fühlte es sich seltsam an. Sie waren auf dem Weg um einen Professor zu seiner Hinrichtung zu bringen. Kurz musste Elisabeth schlucken. Irgendwie war diese Formulierung ihrer Aufgabe gruselig. Besser war es darüber als eine Aufgabe des dunklen Lords zu denken. Ihm damit zu helfen. Sich gar nicht zu genau darauf zu konzentrieren, was sie hier gerade taten. Doch hatte er es nicht verdient wenn er sich gegen Voldemort gestellt hatte? Hatte er nicht den Tod verdient? Die junge Slytherin war sich selbst nicht ganz sicher, doch bei ihrem Freund wusste sie die Antwort. Laut diesem hatte er es sehr wohl verdient. Und alle Schlammblüter und Blutsverräter gleich mit. Und genau diese Entschlossenheit machte Kain so anziehend für sie. Sie warf einem Blick zu ihm und sein nichtssagender Gesichtsausdruck lies sie grinsen. Er war nuneinmal wirklich ein Profi. Da erreichten sie auf einmal die Peitschende Weide. Und da saß er. Alleine auf einem Baumstamm. Vorsichtig näherte sich das Anti-Trio diesem Mann und Kain begann als erster zu sprechen. Als dann der Professor vorsichtig den Zauberstab zückte entwaffnete der Slytherin in elegant. Kurz betrachtete er das Holz und wandt sich dann an die zwei Mädchen. Jetzt war Beth an der Reihe. "Aber Herr Professor, warum haben sie denn solch eine Angst?" Mit einem leichten unschuldigen Grinsen, aber vor Freude funkelnden Augen begann sie um ihn herum zu schleichen. Es machte ihr tatsächlich Spaß. "Wir wollen ihnen doch nur Gesellschaft leisten." Nun stand sie hinter ihm und machte kurz eine Pause. "Es könnte jedoch sein... dass ihre Angst berechtigt war... Incarcerus!" Zufrieden beobachtete sie wie sich die Seile um seinen Körper wunden, seine Hände hinter seinem Rücken fesselten und ihn in seiner Bewegungsfreiheit so gut wie komplett einschränkten. Nun war er gefesselt und ihnen komplett ausgeliefert. Zufrieden mit ihrem Werk ging sie wieder zu Kain und Melissa zurück. Zweiterer deutete sie mit einem selbstsicheren Blick und einem kleinen Nicken, dass sie nun an der Reihe sei.

Angesprochen: Scott
Erwähnt: Kain, Melissa, Scott, Voldemort

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Magische Fähigkeiten/Patronus:

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BeitragThema: Re: Die peitschende Weide   Di Apr 18, 2017 11:36 pm

Name:
Melissa Young (Lestrange/Riddle)
Alter:
16 Jahre
Geschlecht:
weiblich
Gesinnung:
böse
Blutstatus:
Halbblut
Patronus:
Schlange
Zauberstab:
Wallnuss | Phönixfeder | 13"
Besen:
Feuerblitz
Magische Fähigkeit:
Parselmund, Animagus (Schlange)
Beruf:
Schülerin Hufflepuff | DuellierClub, Schülerzeitung
Aussehen:
lange, braune Haare, dunkelbraune Augen, große, schlanke, weibliche Figur
Charakter:
selbstbewusst, beschützerisch, gute Beobachterin, böse, stur, ehrlich, sehr fies





Melissa Young
Nun war es also soweit. Der erste und einer der wichtigsten Aufträge, die sie bekamen. Konnte sie wirklich ihren Zaubertränke-Professor zu ihrem Vater bringen und ihn töten lassen? Könnte sie es wirklich? Er hatte ihr ein Ohnegleichen in seinem Fach gegeben. Sollte sie es wirklich machen? Sollte sie sich ihrem Vater gegenüber stellen und sich seinen Befehlen widersetzen? Nein - das wäre der fatalste Fehler, den sie je begehen konnte. Und man konnte an ihrer Aufgabe sehen, wie es ist, wenn man sich widersetzt. Gerade sie sollte es nicht machen, auch wenn sie bezweifelte, dass Voldemort ihr auf irgendeiner Art wehtun würde. Er war schließlich ihr Vater! Also hieß es Augen zu und durch - auch wenn sie es eigentlich leidenschaftlich machte.

Nun war sie mit ihren beiden Freunden, Kain und Elisabeth, bei der peitschenden Weide angekommen und erblickten den Zaubertränke-Professor. Sofort sprach Kain ihn an und man konnte den erschrockenen und zum Teil ängstlichen Blick in den Augen von Professor Edmonds erkennen, als dieser sich umdrehte und sie nun ansah. Er hatte seinen Zauberstab gezückt, doch Kain war schneller und schleuderte diesen aus der Hand seines Gegenübers. Erst tat es Melissa leid, doch je länger sie hier standen und sie darüber nachdachte, was ihr Vater gesagt hatte, desto weiter rutschte sie in ihr Element. Gerade wollte sie anfangen ihren Professor vollzutexten, als ihr Elisabeth dazwischen kam. Sie schlich um ihn herum und redete auf ihn ein - schüchterte ihn ein. Melissa konnte seine steigende Angst in seinen Augen sehen und musste grinsen. 'Ach wie schön das doch ist die bloße Angst in den Augen zu sehen', dachte sie und beobachtete ihre Freundin weiter, die soeben den Fesselspruch aufsagte und Professor Edmonds plötzlich gefesselt vor ihnen stand.

Als die Blondine zu Kain und Melissa zurückkam, nickte Beth ihr zu und sagte ihr somit, dass sie nun an der Reihe war. Kurz atmete sie tief durch und umkreiste ihn, während sie ihn mit einem scharfen Blick anstarrte. Es war einige Sekunden ruhig, bevor Melissa sich zu Wort meldete. "Ach Professor Edmonds. Ich bedanke mich erstmal für das Ohnegleichen, das Sie mir im letzten Jahr gegeben haben. Aber leider muss ich Ihnen sagen, dass es trotzdem nix genützt hat", ihre Stimme war höhnisch, war bereit ihn niederzureden. Sie drehte noch einige Runden um den braunhaarigen Mann und blieb schlussendlich vor ihm stehen. "Denken Sie wirklich, Sie kommen hier so einfach davon?", sie fing an fies zu lachen, "Da haben Sie sich definitiv getäuscht. Wir werden Ihnen Ihr Leben zur Hölle machen. Lebend kommen Sie hier auf jeden Fall nicht mehr heraus." Eine etwas größere Pause folgte, bevor Melissa urplötzlich nach vorne trat und Scott auf den Boden stieß. Sie lachte höhnisch auf und schüttelte den Kopf. "Ach wie süüüß", sie beugte sich nach vorne, nach an den Professor ran und grinste ihn an, "Seh ich da etwa bloße Angst in Ihren Augen, Professor Edmonds?" Kurz bevor sie sich wieder aufrichtete, nahm sie seine linke Wange und zerrte daran, wie eine Mutter bei ihrem Kind. Mit einer ruckartigen Bewegung ließ sie sie los und begab sich wieder zurück zu ihren Freunden. "Ich glaube, wir können ihn so langsam wegbringen", meinte sie leise zu ihnen und blickte danach Edmonds direkt in die Augen.


Angesprochen: Scott, Beth, Kain
Erwähnt: Voldi, Scott, Beth, Kain
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BeitragThema: Re: Die peitschende Weide   Mi Apr 19, 2017 12:37 am

Name:
Scott Edmonds
Alter:
49 Jahre
Geschlecht:
männlich
Gesinnung:
neutral, Richtung böse
Blutstatus:
Reinblut
Patronus:
Tiger
Zauberstab:
Eibe | Phönixfeder | 13 Zoll | nicht biegsam
Besen:
Feuerblitz
Magische Fähigkeit:
Genie
Beruf:
Zaubertränke-Lehrer, Stellvertretender Schulleiter
Aussehen:
recht lange, braune bis dunkelbraune Haare + Bart, dunkelbraune Augen, normalgroß (1,78m), schlank, muskulös, hohe Wangenknochen, altmodischer und stylischer Kleidungsstil, Tattoos
Charakter:
freundlich, hilfsbereit, humorvoll, nicht immer ernstzunehmender Mann, verrückt, dreht manchmal durch, kontaktfreudig, fasst aber nicht sofort Vertrauen, beim ausrasten: nicht ansprechbar bzw. nicht zu beruhigen, manchmal dumm, stolz, selbstbewusst, hinterlistig, böse







Prof. Scott Edmonds
Es hatte sich nicht viel verändert, außer dass es kühler geworden ist. Noch immer saß er bei der peitschenden Weide und hört auf die Stille. Es war niemand außer die Stille und er dort. Niemand. Nichts rührte sich und die peitschende Weide hatte sich beruhigt, nachdem er sich ein wenig von ihr entfernt hatte. Die Stille war das schönste, was er jemals gesehen oder gehört hatte. Nichts konnte sich ihr in den Weg stellen, zumindest in diesem Moment. Er genoss es. Genoss die letzten Stunden, Tage, Wochen, Monate seines Lebens. Er wusste, dass es bald vorbei sein würde - bloß wann, das wusste er nicht. Er konnte sich nicht vorstellen, dass alles, was er sich bisher aufgebaut hatte, wegen einer Person den Bach hinunterging. Dass er nie wieder einen Fuß auf diesen Planeten setzen würde; sich von seinen Verwandten und Bekannten hätte verabschieden müssen, wusste er - aber er machte es nicht. Sie sollten nicht wissen, dass er aufgegeben hat; sich aufgegeben hat. Er versank in seinen Gedanken, driftete tief ab.

Und umso mehr erschrak er sich als er plötzlich eine Stimme hörte. "Guten Tag Herr Professor...", hörte er jemanden sagen. Es war eine männliche Stimme und sie kam ihm bekannt vor. Scott wollte sich nicht umdrehen, wollte das Gesicht nicht sehen. Er wusste nicht warum, aber er hatte auf einmal ein ganz komisches Gefühl. Ein Gefühl, das nicht zu beschreiben war. Aber dennoch drehte er sich um und sofort erkannte er das Gesicht. Kain Callahan. Slytherin. Vertrauensschüler. Sechste Klasse. 'Was macht er hier?', fragte er sich und zückte seinen Zauberstab vorsichtshalber. Doch kaum hatte er diesen gezückt, war er auch schon zu Kain geflogen. Jetzt wusste er erst recht nicht, warum der Schüler hier war. Und er war nicht allein. Elisabeth Dragony, ebenfalls Slytherin, war bei ihm. Genauso wie Melissa Young, Hufflepuff und eine seiner besten Schülerinnen. 'Was hat sie hier zu suchen? Sie hat doch nicht etwa was mit Mister Callahan und Miss Dragony zu tun, oder etwa doch?', fragte er sich wieder und sah alle drei mit einem erschrockenden und leicht ängstlichen Blick an. Dies änderte sich auch nicht, als Kain auf ihn zu kam und ihm irgendetwas sagte. Scott konnte nicht richtig zuhören, da er zu konzentriert auf die anderen beiden war. Wieso waren gerade sie mit Kain hier? Vor allem: Was wollten sie von Scott?

Kain ging zurück zu den Mädchen und Elisabeth kam zu ihm. Sie lief um ihn herum, blieb hinter ihm stehen - er konnte ihre bloße Anwesenheit spüren. Seine Nackenhaare stellten sich auf und er musste sich zusammenreißen, um sich nicht gleich leicht in die Hose zu machen. Es war beängstigend. Er wusste nicht, was sie hinter ihm machte - bis sie plötzlich den Fesselspruch ausrief und sich Scott auf einmal nicht mehr bewegen konnte, Er war gefesselt - an den Füßen, Händen und, ach einfach überall am Körper. Verzweifelt schloss er seine Augen und hoffte, dass das alles nur ein Traum ist und er eigentlich noch immer bei der peitschenden Weide alleine sitzt und niemand anders da ist.
Doch es wurde nicht besser, je länger er darauf wartete und hoffte. Er merkte, wie Elisabeth wegging und öffnete die Augen wieder, nur um zu sehen, dass nun auch Melissa auf ihn zukam und Runden um ihn drehte. Sie bedankte sich für das Ohnegleichen, das er ihr im letzten Schuljahr in Zaubertränke gegeben hatte, aber dann - innerhalb von wenigen Millisekunden - war es da: der höhnische Unterton in ihrer Stimme. Melissa blieb vor Scott stehen und blickte ihm tief in die Augen. Es war eine etwas größere Pause und Scott wartete auf das aller, aller, allerschlimmste. Dass sie ihm das Herz rausriss oder gleich tötete.

Er konnte nicht verstehen, warum eine seiner besten Schülerinnen sich plötzlich gegen ihn wandte und so fies und höhnisch ihm gegenüber war. Hatte er ihr etwas schlimmes angetan, oder hatte sie irgendetwas mit Voldemort zu tun? Er konnte es sich nicht vorstellen - sie gehörte in seinen Augen nicht wirklich in dieses Schema. Also wie konnte sowas sein?

Aber zum Glück geschah das alles nicht, was er gedacht hatte - er wurde nur umgeschubst und landete mit dem Kopf hart auf den Boden. Scott war vom Aufprall benommen, war mit seinem Kopf gegen den Baumstamm gekommen und war nun wirklich nicht mehr hundertprozentig bei Sinnen. Er merkte nur noch beiläufig, was Melissa mit ihm machte und spürte ihre Hände nicht mehr, als sie von ihm wegging. Mit starker Anstrengung und etwas Überzeugung versuchte er sich zu bewegen und brachte nur ein paar kleine Wörter aus seinem Mund. "Wie könnt ihr... nur? - Wie ... könnt ihr mir ... das ... antun?", man hörte die Schwäche in seiner Stimme und die Unsicherheit.


Angesprochen: Kain, Melissa, Elisabeth
Erwähnt: Voldemort, Kain, Melissa, Elisabeth
Standort: aufm Boden
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BeitragThema: Re: Die peitschende Weide   Mo Mai 15, 2017 10:08 pm

Mörder!

• This man is dead •


Kain Callahan



• A little damage done •
Sein Vater würde stolz sein. So unfassbar stolz... Der dunkle Lord persönlich würde stolz sein. Auch Elisabeth würde sicher... nun... Stolz sein? Es war schwer zu beschreiben. Aber Kain würde endlich Anerkennung bekommen, nach der er doch schon so lange gierte. "Es ist eigentlich niveaulos mit seinem Opfer zu spielen. Sowas machen vielleicht Katzen.", seufzte er. Er war schließlich nicht Bellatrix. Auch wenn Kain nicht leugnen konnte dass die Angst in dem Gesicht des Professors ihr wirklich Freude bereitete. Angst... blanke Panik.... Es war ein Genuss diese in den Augen des nun wehrlosen Zaubertranklehrers zu erblicken. Aber die Art wie Melissa diese Freude äußerte... Es erinnerte ihn an Bellatrix, was kein Wunder war, schließlich war sie ihre Tochter. Er hielt nur einfach nichts davon, denn es zeigte fast schon eine Art von Wahnsinn. Und Wahnsinn machte unberechenbar. Kontrollverlust war keine Sache die man sich im Kampf leisten konnte, denn nur wer kontrolliert und beherrscht war, war in Kains Augen in der Lage Macht zu wahre. Mit ein Grund warum er den dunklen Lord so sehr bewunderte. Kurz verzogen sich seine Mundwinkel zu seinem süffisanen Lächeln. "Kommt... Bringen wir es hinter uns. Nachher gibt es noch Abendessen... Das wollen wir sicher nicht verpassen.", meinte er mit einer erstaunlichen Gelassenheit und ging voraus. "Oh... Bitte... Professor..." Beinah schon lächerlich was er da stammte. Beinahe? Oh, es war verdammt lächerlich. "Nun... Ich muss ja gestehen, wenn es nach mir gegangen wäre hätte ich nicht einmal zwingend dich gewählt. Im Lehrerkreis gibt es Kollegen, die noch viel lohnenswerter sind. Aber Befehl ist nunmal Befehl, nicht wahr?" Ein wenig würden sie laufen müssen, so lange würde es ihnen noch erlaubt sein diese panikerfüllte Stimme ein wenig zu genießen.
---->Verbotener Wald

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BeitragThema: Re: Die peitschende Weide   Di Mai 23, 2017 12:25 am



Beth beobachtete wie sich Melissa nun dem Professor näherte. Ihre Art ihn einzuschüchtern war recht... eigen? Wie sie mit ihm spielte. Jedes Wort übertrumpfte das vorhergegangene und ihre Taten unterstrichen auf eine gar leicht ins Verrückte gehende Art und Weise das Ganze. Die Slytherin fand es interessant ihr zuzusehen, doch gleichzeitig war sie auch leicht abgeneigt. Doch warum sollte sie der Hufflepuff nicht den Spaß lassen? Unbewusst fiel ihr Blick auf Kain und ohne dass sie es wollte hörte sie das Wort Wahnsinn aus seinen Gedanken zu ihr herüber schallen. Wahnsinn.... Dieses Wort beschrieb wohl die Tat von Melissa recht gut. Auf einmal stieß sie den Professor zu Boden und beendete mit ein paar kurzen Aktionen ihre Tat. Etwas schade, dass der Professor nun leicht benommen war, aber trotz allem war sein Blick von Furcht und einer gewissen Abscheu geziert. Seine Panik war einfach ein Genuss anzusehen. Seine schwachen und unsicheren Kommentare erwiderte Beth einfach nur mit einem erhobenem arroganten Grinsen. Weil SIE hier die Macht hatten.... Bei den Worten ihres Freundes nickte die Blondine. „Du hast recht. Heute gibt es sicher etwas Gutes.“ Als er seine Worte wieder an Professor Edmonds richtete, beobachtete sie genau wie jedes Wort seinen Mund verließ. Diese Verachtung die er ausstrahlte, und wie er von dem Befehl sprach wie als wäre es etwas Alltägliches. Diese Gelassenheit. Es war eine Kombination die ihn einfach noch attraktiver für sie erscheinen lies. Da Kain nun schon vorging, näherte sich die junge Dragony erneut dem Zaubertranklehrer und zog ihn an seiner Jacke nach oben. „Kommen Sie.“ Ihr Ton war hart. Ein eindeutiger Befehl, dem man sich nicht widersetzen sollte. Sie ging los, ihren ehemaligen Professor am Kragen hinter sich her schleppend. „Der dunkle Lord wird sich sicher sehr darüber freuen, Sie wieder bei sich zu haben.“

→ Verbotener Wald

Angesprochen: Kain, Scott
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BeitragThema: Re: Die peitschende Weide   Mi Jun 14, 2017 11:42 pm

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Melissa Young
Es war amüsant ihren Lehrer dort unten liegen zu sehen - vor Angst zitternd und vollkommen auf sich alleine gestellt. Niemand würde ihm helfen, niemand würde ihn finden, wenn erstmal alles erledigt worden ist. Ihre Eltern wären stolz auf sie. Endlich mal etwas, dass ihrer Familie würdig erschien. Sie war die Tochter von Bellatrix und Voldemort, da konnte man sich schonmal auf eine gewisse und spezielle Art und Weise auf solche Taten freuen. Melissa gefiel es, ihre Eltern stolz zu machen. Vielleicht wäre sie in ein paar Jahren soweit und kann in die Fußstapfen ihres Vaters treten und die ganzen Todesser und bösen Schwarzmagier kontrollieren und herumkommandieren. Das besondere an Melissa ist, dass niemand weiß, dass sie die Tochter berühmter, böser Zauberer war, und vieles von ihren Eltern geerbt hatten - dafür war Hufflepuff der perfekte Schutzwall.

Nun stand Melissa Arme verschränkend am Rande und hörte ihren Freunden zu. Sie liebte sie - auf freundschaftlicher Basis. Mit ihnen konnte man so viel Spaß haben und es wurde nie langweilig. Melissa nickte Kain zu als dieser meinte, sie sollten jetzt losgehen, damit sie das Abendessen nicht verpassen. Auch Elisabeth stimmte ihm zu, packte Professor Edmonds am Kragen und zog ihn hinter sich her. "Gute Idee. Ich höre meinen Magen schon knurren", sagte sie und folgte ihren Freunden. Es wird noch so viel mehr Spaß machen, wenn sie ersteinmal im Verbotenen Wald sind und ihrem Vater gegenüber stehen. Mit strammen und zielstrebigen Schritten folgte die geborene Riddle-Lestrange ihren beiden Slytherin-Freunden und beobachtete dabei Scott Edmonds, während er stolpernd den beiden hinterherlief - noch immer angeschlagen.

tbc: Verbotener Wald


Angesprochen: Beth, Kain
Erwähnt: Voldi, Scott, Beth, Kain, Bellatrix, Hufflepuff
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BeitragThema: Re: Die peitschende Weide   Mo Jun 19, 2017 10:36 pm

Scott Edmonds
Sein Kopf tat ihm weh. Nein, sein ganzer Körper tat ihm weh. Was die drei "ehemaligen" Schüler von ihm mit ihm machten, konnte er nicht sagen. Er wusste nur, dass das nicht gerade gut und nett war. Er hatte schon immer gewusst, dass mit Kain Gallagher und Elisabeth Dragony irgendetwas nicht stimmte. Aber, dass Melissa Young nun auch nicht mehr ganz dicht war und scheinbar auch zu den Todessern gehörten, konnte er nun wirklich nicht verstehen. Sie war seine Lieblingsschülerin gewesen, wäre sie jetzt immer noch - bloß mit dieser Aktion war sie es einmal. Scott wusste von Anfang an, dass es ein Fehler war, zu kündigen beziehungsweise überhaupt bei den Todessern aufzuhören. Er hatte aber keine andere Wahl. Sie hätten ihn ohnehin umgebracht, da - nachdem er herausgefunden hatte, dass seine Schwester schon lange tot ist - er eine Gefahr hätte sein können.

Mit schmerzerfülltem Blick sah er die drei Schüler an. Hätte er die Konzentration gehabt, hätte er es wirklich gewollt, hätte er apparieren können - aber dafür hatte er keine Kraft mehr und dachte viel zu viel über andere Dinge nach. Er reagierte kaum auf die Kommentare der drei und ließ einfach alles über sich hergehen. Auf einmal packte Kain ihn am Kragen und zog ihn hinter sich irgendwo in irgendeine Richtung, aber auf jeden Fall in Richtung Voldemort.

Tbc: Verbotene Wald

Erwähnt: Kain, Melissa, Elisabeth, Voldemort, Todesser, Lucy (seine Schwester)
Angesprochen: //
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BeitragThema: Re: Die peitschende Weide   

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Die peitschende Weide
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